Die Faschingskrapfen werden am Aschermittwoch von den Fastenbrezen abgelöst. Und auch dieses Brauchtumsgebäck hat eine lange Tradition.

Das – ursprünglich klösterliche – Backwerk wurde im 10. Jahrhundert erstmals erwähnt. Der Name „Brezen“ stammt von “Bracchium” und symbolisiert Arme in Gebetshaltung. Früher war es nämlich noch üblich, die Arme beim Beten zu verschränken und die Hände dabei auf die Schultern zu legen.

Die Fastenbrezen galten auch als Beichtgebäck. Nach der Osterbeichte bekam man eine Brezen, ein Beugel oder ein Beichtkipferl. Brezen und Beugel wurden früher auch als Suppeneinlage genossen.

Fastenzeit – von der Bußzeit zur Entschlackungskur
Mit dem Aschermittwoch beginnt also die Fastenzeit. In dieser vorösterlichen Bußzeit schrieb man den Leuten, die älter als 14 Jahre alt waren, einst ein besonders strenges Fasten vor. Essen durfte man nur einmal am Tag und Fleischspeisen waren gänzlich verboten. Nur die Fastensonntage bildeten eine Ausnahme.

Heute nehmen wir die Fastenzeit vor Ostern nicht mehr ganz so streng. Bekannt ist den meisten noch, dass am Aschermittwoch und am Karfreitag kein Fleisch gegessen wird. Gerne wird die Fastenzeit heute für eine Frühjahrskur zur Entschlackung genutzt oder für gute Vorsätze, die schon am 1. Jänner hätten umgesetzt werden wollen.

Passend zur Fastenzeit gibt es bei uns auch heuer wieder unsere beliebten Fasten-Brezen aus Dinkelteig, die von Aschermittwoch bis zum Karsamstag in unseren Filialen in Reichenthal, Freistadt und Altenberg erhältlich sind.

Ich wünsche Ihnen eine gute (Fasten)Zeit und vor allem Gesundheit!

Ihr Brotschafter
Martin Bräuer

Faschingssonntag und Valentinstag fallen heuer auf denselben Tag. Da coronabedingt wohl alle Faschingsfeste ins Wasser fallen, freuen wir uns heuer besonders auf den Valentinstag – den Tag der Liebenden!

Wo kommt diese Tradition eigentlich her, dass man am 14. Februar die Liebe feiert? Namensgeber für diesen Tag war der heilige Valentin. Dieser Heilige soll im dritten Jahrhundert in Rom gewirkt und Liebespaare nach christlichem Ritus vermählt haben, obwohl das damals noch verboten war. So wurde er zum Schutzpatron der Liebenden. Sein Todestag fällt auf den 14. Februar, der Valentinstag ist sein Gedenktag.

In England waren die Liebesbräuche zum Valentinstag bereits ab dem 15. Jahrhundert bekannt und schon damals gab es Geschenke. Durch britische Auswanderer wurde der Brauch dann nach Amerika exportiert. Und nach dem zweiten Weltkrieg brachten US-Soldaten den Valentinstag wieder nach Europa zurück.

Süße Valentinsgrüße aus unserer Backstube

Wir helfen auch heuer wieder gerne dabei, den 14. Februar so süß wie möglich zu gestalten. Wie wäre es, wenn Sie Ihren Liebling mit unseren „Schöne Stunden“ in Keks- oder Schokoladenform überraschen? Die Bio-Dinkelkekse mit Maronen machen Sinn und mit der Bio-Keks-Schokolade können Sie Ihrem Schatz „DANKE“ sagen. Auch unsere Dinkelherzen mit Marillenmarmelade erfreuen die Sinne und sind ein besonders romantisches Valentinstags-Mitbringsel.

Natürlich haben wir noch viele weitere süße Köstlichkeiten in unseren Filialen in Reichenthal, Feistadt und Altenberg für Sie zur Auswahl. Auch unsere märchenhaften Krapfen gibt es noch bis zum Faschingsende.  Besonders der Heiße Liebe-Krapfen ist ein guter Tipp für die oder den Liebste(n) zum Valentinstag…passt dieser doch sowohl zum Faschingssonntag als auch zum Valentinstag.

Da geht die Liebe sprichwörtlich durch den Magen.

Einen süßen Valentinstag wünscht Ihnen
Ihr Brotschafter Martin Bräuer!

Märchenhafter Krapfenkönig – Martin Bräuer

Die närrische Zeit werden wir heuer wohl nicht so feiern wie gewohnt. Genießen können Sie den Fasching aber allemal! Faschingskrapfen  sorgen für süße Faschingsstimmung. Die Krapfen retten somit  den Fasching  und  als kreativer Naturbäcker helfe ich mit unserer Krapfenvielfalt dabei gerne mit.

So sind wir schon seit Jahren für unser besonderes Krapfensortiment bekannt, das märchenhaft gut schmeckt. Vielleicht möchten Sie heuer den Schneewittchenkrapfen mit weißer Parisercreme und Erdbeerfülle probieren oder doch lieber zum geflochtenen Rapunzelkrapfen mit feiner Vanille-Eierlikörcreme greifen? Auch der „Böse Wolf-Krapfen“ – bestehend aus Parisercreme und Weichselfülle – wird im Fasching gern vernascht.

Für alle, die zu Hause ihre eigenen Faschingskrapfen zubereiten möchten, habe ich einen Tipp:
Besonders wichtig ist es, dass das Fett, in dem die Krapfen herausgebacken werden, auch heiß genug ist. Eine kleine Teigprobe oder eine Prise Mehl sind gute Anzeiger dafür, ob die richtige Temperatur bereits erreicht ist. Wenn das Fett nach Beigabe der Teigprobe so richtig schön brutzelt, dürfen auch Ihre Krapfenteiglinge in die Pfanne hüpfen.
Noch ein Hinweis: Die Krapfen nach dem Herausbacken auf ein Stück Küchenrolle ablegen, damit überschüssiges Fett gut abtropfen kann.

Krapfen sind schon lange Zeit in aller Munde und in Oberösterreich zu einem beliebten Brauchtumsgebäck geworden. Früher wollten sich die Menschen vor Beginn der Fastenzeit mit den Krapfen stärken, um diese Zeit körperlich so gut wie möglich zu überstehen. Die Eier- und Schmalzvorräte mussten noch vor der Fastenzeit aufgebraucht werden, die Krapfen waren dafür eine beliebte Form der Verwertung.

Heute ist das ein bisschen anders, denn der Genuss steht beim Krapfenessen im Vordergrund. In unseren Filialen hat man auf alle Fälle die Qual der Wahl: Neben den Märchenkrapfen stehen Nougat-Krapfen, Bananen-Krapfen, Vanille-Krapfen, Kaffee-Krapfen oder Heiße-Liebe-Krapfen und natürlich die klassischen Faschingskrapfen mit Marillenmarmeladefüllung zur Auswahl.

Erhältlich ist unser märchenhaft gutes Krapfensortiment noch bis Faschingsdienstag in unseren Filialen in Reichenthal, Freistadt und Altenberg.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Fasching und viele märchenhafte Krapfenerlebnisse!

Ihr Brotschafter
Martin Bräuer

Der Start in ein neues Jahr ist meistens auch mit guten Vorsätzen verbunden. Als Brotschafter möchte ich Ihnen ein paar ganz persönliche Tipps mit auf den Weg geben.

Ein guter Vorsatz kann zu einer guten Gewohnheit werden. Viele Menschen nehmen sich immer wieder vor, sich im neuen Jahr gesünder zu ernähren. Von der Nulldiät bis zum generellen Fleischverzicht reichen die guten Vorsätze, die meistens nicht lange eingehalten werden. Meine Idee dazu ist es, gute Vorsätze so zu gestalten, dass sie das ganze Jahr über halten können. Weniger ist da oft mehr. Denn meist hilft es schon, Kleinigkeiten bei der Ernährung umzustellen.

Gutes Brot ist ein wichtiger Ernährungsbestandteil und mit unserer Brotvielfalt bieten wir Ihnen ein abwechslungsreiches Sortiment. Ein guter Neujahrs-Vorsatz könnte lauten, mehr Vollkornbrot zu essen. Vielleicht möchten Sie unser Dinkel-Greti-Brot oder das Dinkel-Hans-Brot probieren? Unsere Dinkelbrote sind besonders leicht verträglich, schmackhaft und gesund. Die meisten Nährstoffe befinden sich in den Randschichten des Getreidekorns und die sind in Vollkornmehlen noch vollständig enthalten. Vollkornprodukte lassen den Blutzucker langsamer ansteigen und liefern damit gleichmäßig Energie. Dadurch bleiben Sie länger satt und entwickeln weniger Heißhunger auf Süßes.

Apropos Süßes! Ein weiterer guter Vorsatz könnte lauten, im neuen Jahr weniger Süßigkeiten zu essen. Ganz darauf zu verzichten wird auf Dauer wohl nicht funktionieren. Aber zum Glück gibt es ja gesunde Alternativen. Für alle Naschkatzen habe ich einen Tipp: Unsere „Kekse mit Sinn“! Diese besonderen Kekse sind aus rein biologischen Zutaten hergestellt und laden zum gesunden Naschen ein. Der einzigartige Geschmack und die aktivierende Wirkung stammen vom vollen frisch gemahlenen Dinkel-Korn und den jeweiligen Zutaten und Gewürzen.

So sind beispielsweise Maronen das dominierende Element in den „Schöne Stunden“ Keksen. Zitat Hildegard von Bingen: „Die Edelkastanie trägt die Kraft der Sonne in sich und sorgt für Momente der stimmungsvollen Entspannung“. Und unsere „Gute Laune Kekse“ wirken durch ihre Gewürzmischung mit Zimt, Nelken und Muskat stimmungsaufhellend. So hat jede Sorte ihr „gesundes Extra“. Nähere Infos unter www.keksemitsinn.at

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in ein gesundes und glückliches neues Jahr 2021!

Ihr Brotschafter
Martin Bräuer

Frohe Weihnachten!
Ein herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende zu. Als Brotschafter möchte ich DANKE sagen dafür, dass Sie uns in dieser schwierigen Zeit die Treue gehalten haben. Auch bei unseren Mitarbeitern möchte ich mich herzlich bedanken.

Wir versorgen unsere Kunden täglich mit frischem Brot und Gebäck, mit süßem Backwerk und vielen anderen Leckereien. Die „Kekse mit Sinn“ sind in aller Munde und wir freuen uns, dass wir heuer mit einer neuen Sorte – der „Wilden Henne“ – auf den Markt gekommen sind.

Die Weihnachtsfeiertage laden dazu ein, zur Ruhe zu kommen. Zeit mit der Familie zu verbringen, ein Buch zu lesen oder sich auch gegenseitig vorzulesen. Ein besonderes Geschichtenbuch gibt es zu unseren „Keksen mit Sinn“. Für jede Kekssorte ist ein eigenes Märchen entstanden. Die Geschichten kann man im Buch „Das Gute-Laune Vögelchen und seine Freunde“ nachlesen. Erhältlich ist das Buch in unserem Webshop unter www.naturbaecker.at. Autorin des Buches ist Nina Stögmüller. Von ihr stammt auch die folgende Weihnachtsgeschichte.

Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und ein gutes und gesundes neues Jahr 2021!

Ihr Brotschafter
Martin Bräuer

Die guten Bäckersleute
Es war einmal … in einer längst vergangenen Zeit. Da war es noch nicht selbstverständlich, dass man jeden Tag satt zu Bett ging und viele Menschen litten auch in der Vorweihnachtszeit unter großem Hunger. So kam es, dass ein besonders armes Kind, jeden Tag vor der Fensterscheibe eines Bäckerladens stand und mit großen Augen das herrliche Backwerk bewunderte.
Dem Bäcker blieb das ärmliche Kind nicht verborgen und so fasste er sich eines Tages ein Herz und ging mit einer Semmel in der Hand auf das Kind zu. Dieses erschrak und wollte schon davon laufen, doch als es die freundlichen Augen des Bäckers sah, fasste es Mut und blieb stehen. Zaghaft griff es nach dem Gebäck, das ihm der Bäcker entgegen streckte.
„Wenn du morgen wieder kommst, dann geh´ gleich zu mir ins Geschäft herein, dann bekommst du wieder eine Semmel von mir!“
Es war Anfang Dezember und da gab es schon leckeres weihnachtliches Backwerk für die feinen Leute zu kaufen. Und in der Bäckerei duftete es herrlich nach Lebkuchen und Zimtsternen, die gerade frisch aus dem Ofen kamen.
Das arme Kind traute sich fast nicht herein, doch der gute Bäcker zeigte ihm mit einer einladenden Handbewegung, dass es herzlich willkommen war. Heute bekam es einen schön verzierten Lebkuchenziegel geschenkt und strahlte über das ganze Gesicht.
Dem Bäcker wurde ganz warm ums Herz. Seine Frau und er hatten selbst keine Kinder und so fühlte er sich sehr wohl bei dem Gedanken, einem Kind etwas Gutes tun zu können, auch wenn es nicht sein eigenes war.
So ging das bis Weihnachten. Das fremde Kind kam jeden Tag um dieselbe Zeit. Der Bäcker freute sich immer schon auf seinen kleinen Gast und auch die Bäckersfrau hatte den kleinen Besucher schnell ins Herz geschlossen.
Am 24. Dezember schnürten die Bäckersleute ein Bündel für das Kind, voll mit leckeren Sachen aus der Bäckerei. Als es zur Tür herein kam, hatte es etwas in der Hand, ein Stück Papier, das fein säuberlich zusammen gefaltet war. Das Kind bat die guten Leute, das Papier erst am Weihnachtsabend anzusehen. Reich beschenkt verließ das Kind die Bäckerei.
Als Herr und Frau Bäcker am Heiligen Abend das Blatt Papier auffalteten, da glaubten sie ihren Augen nicht zu trauen. Das Kind hatte das Papier in 24 kleinen Kästchen aufgeteilt und jeden Tag das Backwerk hinein gemalt, das es vom Bäcker geschenkt bekommen hatte.
Es hatte sich wirklich sehr bemüht und jede Semmel, jedes Stück Lebkuchen und jedes Kipferl detailgetreu nachgezeichnet. Auch die Bäckersleute fühlten sich reicht beschenkt. Und die Zeichnung des Kindes wurde in einem schönen Bilderrahmen verewigt.
Noch lange kam das Kind jeden Tag in die Bäckerei. Eine lebenslange Freundschaft entstand und noch im Erwachsenenalter besuchte der junge Mann seine guten Bäckersleute, die noch immer die Zeichnung des Knaben, der er einst war, in Ehren hielten und ihn Zeit seines Lebens sehr gern hatten.

Autorin: Nina Stögmüller
Aus dem Buch: Adventkalender erzählen, Verlag Anton Pustet 2014

Weihnachten naht mit Riesenschritten und viele stellen sich gerade jetzt die Frage „Was soll ich schenken?“. Wir helfen dem Christkind gerne mit unseren Geschenkpackungen in unserem Onlineshop unter www.naturbaecker.at. Regionale Geschenke machen doppelt Freude, denn sie tragen dazu bei, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt.

Um einen kleinen Vorgeschmack zu geben können wir hier schon verraten, was sich alles Gutes in unseren Geschenkpackungen befindet: Feine Bio-Dinkelkekse, Honig-Lebkuchen, „Kekse mit Sinn“, Brotbrand und ganz besondere Schokoladen freuen sich darauf unter dem Christbaum zu landen und gehen gerne auch per Post auf die Reise. Tipp: In unseren Filialen in Reichenthal, Freistadt und Altenberg können Sie die Geschenkkartons individuell zusammenstellen lassen und Tags darauf abholen.

Ein besonders beliebtes Weihnachtsgeschenk ist unser Steinofenbrand in der hochwertigen Holzkiste. Er schmeckt wirklich fein und trägt seinen Teil zu einem wertschätzenden Umgang mit dem Lebensmittel Brot bei. Denn wir achten besonders darauf, dass Brot, das nicht verkauft wurde, weiter verwertet wird. Unser „Alt-Brot“ wird fein gemahlen und geht auf die Reise in die Nachbargemeinde Hirschbach, wo die Edelbrennerei Schaumberger hervorragenden Brot-Schnaps daraus brennt.

Eine weitere Idee für ein Weihnachtsgeschenk sind unsere „Kekse mit Sinn“ und das dazu passende Geschichtenbuch und dazu ein originellesT-Shirt. Das Gute-Laune-Vögelchen und seine Freunde erleben viele Abenteuer und können es gar nicht erwarten, Ihnen ihre Geschichte zu erzählen.

Wir freuen uns sehr, wenn unsere regionalen Produkte zu Ihren regionalen Weihnachtsgeschenken werden!

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Der Nikolaus und der Krampus dürfen heuer coronabedingt nur „vor“ die Tür kommen. Aber schön, dass diese heimische Tradition trotz Pandemie-Regeln möglich ist. Die Kinder freuen sich auf den Nikolaus und auch für die Erwachsenen gibt es süße Sachen.

Aber woher kommt denn eigentlich diese Tradition, dass der Nikolaus am 6. Dezember gute Gaben bringt? Was wissen wir heute noch über den Heiligen Nikolaus? Rund um diesen Mann gibt es viele Geschichten, oder besser gesagt Legenden. Aber dass es den Heiligen Nikolaus wirklich gab, das steht fest. Er wirkte als Bischof in der Stadt Myra, die heute Demre heißt und in der Nähe von Antalya in der Türkei liegt. Als sein Todestag gilt der 6. Dezember um das Jahr 350.

Der Heilige Nikolaus war sehr fromm und bekannt dafür, dass er Menschen half, die in Not geraten waren. So lässt sich die Textzeile aus dem beliebten Nikolauslied auf alle Fälle belegen: „Niklaus war ein guter Mann …“ Denn der Legende nach heißt es, dass er sein gesamtes Vermögen unter den Armen verteilt haben soll. Über das Leben des Nikolaus von Myra ist nur wenig bekannt. Und genau aus diesem Grund ranken sich so viele Legenden um diesen heiligen Mann. Eine der bekanntesten ist wohl die Geschichte, des Edelmanns, der seine drei Töchter verheiraten wollte, dem jedoch das nötige Geld dafür fehlte. Als Bischof Nikolaus hörte, dass die drei Mädchen in die Sklaverei verkauft werden sollten, schritt er ein. Noch in derselben Nacht warf er für jedes der Mädchen einen Beutel mit Goldstücken durch das Fenster und so waren die Jungfrauen gerettet. Aus diesem Grund ist der Heilige Nikolaus auch als Patron für eine gute Hochzeit bzw. für junge Mädchen, die einen guten Bräutigam suchen, bekannt.

In Österreich hat sich der Nikolaus-Brauch am 6. Dezember bis heute erhalten. An diesem Tag kommt der Nikolaus und bringt Geschenke.

Gerne stellen wir für Sie Nikolaus- und Krampus-Packerl  zusammen. Diese können unter kundenservice@braeuer.at vorbestellt und in unseren Filialen in Reichenthal, Freistadt und Altenberg abgeholt werden. Ideen dazu finden Sie auf https://naturbaecker.at/produkt-kategorie/geschenkideen/

Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Nikolaus- und Krampus-Packerl  an eine Wunschadresse verschicken zu lassen.

Als Brotschafter wünsche ich Ihnen schon jetzt einen braven Nikolaus und eine zahmen Krampus!

Ihr Martin Bräuer

Die Corona-Krise wirkt sich auf viele unsere Lebensbereiche aus. Als Brotschafter möchte ich unseren Kunden danken, dass sie uns während der vergangenen Monate die Treue gehalten haben.

Gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leisten wir unseren Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen, lokal produzierten Lebensmitteln. Wir haben unsere Filialen in Reichenthal, Freistadt und Altenberg für unsere Kunden geöffnet und alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, damit sich der Einkauf in unseren Bäckereien so sicher wie möglich gestaltet.

Wir bieten im Raum Reichenthal, Freistadt und Altenberg (PLZ: 4193, 4192, 4240 4203, 4261) auch einen Zustellservice an. Bestellungen, die bis 10.00 Uhr am Vortag eingehen, werden Dienstag bis Freitag zugestellt. Bestellungen werden gerne per Mail kundenservice@braeuer.at oder telefonisch unter 0676 6530653 oder über unseren Webshop www.naturbaecker.at entgegen genommen.

Gai Fahrerin Sandra
Gai Fahrer Jan

 

 

 

 

 

Österreichweit besteht die Möglichkeit über unseren Onlineshop www.naturbaecker.at Brot und Backwaren, „Kekse mit Sinn“ sowie unseren Brotbrand zu bestellen. Auch GESCHENKIDEEN für Weihnachten haben wir in unserem Online-Sortiment.

Wir freuen uns besonders, wenn Sie uns in Zeiten wie diesen die Treue halten, in unseren Filialen oder bei unseren Gai Fahrern einkaufen und auch unseren Online-Shop für Ihre Bestellungen nutzen.

Alles Gute und bleiben Sie gesund!
Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Auch heuer sind unsere „Kekse mit Sinn“ wieder auf Reisen gegangen! Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für´s Mitmachen bei unserem diesjährigen Fotowettbewerb und gratulieren den drei Gewinnerinnen ganz herzlich!

Platz 1 ging an Evi mit den meisten Stimmen beim Online-Voting. Platz 2 holte sich Magy mit dem originellsten Bild in Form ihrer sportlichen Grüße vom Golfplatz in Ulrichsberg. Über Platz 3 durfte sich Romana freuen, sie wurde von unserem Glücksengerl gezogen. Alle drei Gewinnerinnen erhielten von uns ein kultiges „Kekse mit Sinn“-Shirt und natürlich auch Kekse dazu.

Die „Wilde Henne“-Shirts sind da!
Apropos T-Shirts! Seit Ende Oktober gibt es zu unserer neuesten Kekssorte „Wilde Henne“ ein T-Shirt in Bioqualität! Erhältlich sind die coolen Shirts in unseren drei Filialen in Reichenthal, Freistadt und Altenberg. Wer unsere „Wilde Henne“-Kekse noch nicht kennt, darf sich schon darauf freuen! Denn die bereits fünfte vegane Sorte der „Kekse mit Sinn“ punktet mit Hanfnüssen und Hanfmehl und bringt frische Energie und viel Power! Hanf enthält ein optimales Verhältnis der hochwertigen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren sowie zahlreiche Vitamine und hochwertige Proteine. Gerade an den grauen Novembertagen ist so ein Energieschub erwünscht! Die „Wilde Henne“ bringt Schwung in die dunkle Jahreszeit!

Ihr Brotschafter wünscht Ihnen eine gute Zeit und vor allem Gesundheit!
Martin Bräuer

Am ersten November ist Allerheiligen und im Gegensatz zu Halloween möchte ich von einem schönen regionalen Brauch erzählen, der im Mühlviertel immer noch lebendig ist. Bei uns in der Gegend ist der Allerheiligenstriezel bekannt und beliebt. Wir nennen diesen Striezel „Goli-Striezel“, weil im Mühlviertel die Paten „Goli“ und „Göd“ heißen. Dieses Brauchtumsgebäck wird zu Allerheiligen als Geschenk von den Paten an die Patenkinder überreicht.

Was haben abgeschnittene Zöpfe mit dem Allerheiligenstriezel zu tun?
Die Wurzeln des Allerheiligenstriezels gehen weit zurück. Die Form des Zopfes lässt sich auf die Trauerkultur der Antike zurückführen. Die Haare der Frauen wurden schon damals zu Zöpfen geflochten. Starb jemand aus der Familie schnitt man als Zeichen der Trauer den Haarzopf ab. Der Brauch entstand in Ägypten und wurde von den Griechen, den Römern und schließlich auch von den Germanen übernommen. Das Flechten und Knüpfen galt in vielen Kulturen als schützendes Ritual um das Böse abzuwehren. Anstatt des echten Haarzopfes ging das alte Trauerritual schließlich auf ein geflochtenes Gebäck über, das auch mit Glück, Segen, Fruchtbarkeit und Kraft in Verbindung gebracht wurde.

Der Allerheiligenstriezel symbolisiert also eine uralte Form eines Trauerrituals, das über die Zeit vom echten Haarzopf zum beliebten Gebildegebäck wurde. Noch heute geht es zu Allerheiligen um das Gedenken an die Verstorbenen in der Familie, der „gebackene Zopf“ blieb als Symbol dafür im Brauchtum erhalten.

Meisterhaftes Flechten
Der Allerheiligenstriezel ist ein Zopf aus Hefeteig – je nach Region wird dieser aus zwei oder mehreren Strängen geflochten. Die Kunst des Teigflechtens verlangt einiges an Fingerfertigkeit und Erfahrung. In Oberösterreich wurde 1929 das Beherrschen von verschiedenen Flechtarten sogar in die Meisterprüfungsordnung für die Bäcker aufgenommen.

Beliebter „Goli-Striezel“
Für unseren feinen „Goli-Striezel“ verwenden wir Backhefe und Mehl, das zu 100 Prozent aus Oberösterreich stammt. Damit der Teig gut aufgeht, braucht es Wärme und viel Zeit. So werden die geflochtenen Allerheiligenstriezel so richtig flaumig. Mit Hagelzucker bestreut sind die „Zöpfe“ ein schönes Zeugnis für österreichische Tradition und bodenständiges Handwerk.

Und damit jedes Patenkind zu Allerheiligen einen handgeflochtenen Striezel in Händen halten kann, empfiehlt es sich, diese rechtzeitig bei uns zu bestellen.

Ihr Brotschafter Martin Bräuer