Bräuer beim Brotfestival

Erstmals präsentiert sich unsere Bäckerei heuer beim Kruste&Krume Brotfestival in Wien. Im Rahmen der vierten Ausgabe des Festivals stellen sich handwerklich produzierende Bäckereibetriebe aus ganz Österreich  mit ihren Lieferanten vor und zeigen, was richtig gutes Brot ausmacht.

Brauchtumsgebäck in Wien

Gutes Brot braucht die besten Rohstoffe. Deshalb stehen alte, rare Getreidesorten, die für eine neue Vielfalt des Geschmacks sorgen, im Mittelpunkt des Brotfestivals, das von der ehemaligen TV-Moderatorin Barbara van Melle gegründet wurde. Auf der Bühne präsentiert wird traditionelles Brauchtumsgebäck. Dabei werden wir unsere beliebten „God’nkipferl“ vorstellen.

Veranstaltungsort: Marx Halle Wien, Karl-Farkas-Gasse 19, 1030 Wien

Termin: 23. März 2019, 9.00 bis 19.00 Uhr

Genusserlebnis in Linz

Eine Woche später wird heuer erstmal  in Linz unter dem Titel „Brotkultur“ der 1.  Oberösterreichische Bäckermarkt  stattfinden, bei dem wir natürlich auch dabei sind.

Mit dieser Veranstaltung wird den Konsument/innen die Vielfalt der handwerklich produzierten oberösterreichischen “Brotkultur”, kombiniert mit Speck und Bierspezialitäten präsentiert und regionale Produkte mit ihren traditionellen Herstellungsverfahren erklärt.
Handwerksbäcker aus allen Regionen Oberösterreichs präsentieren und verkaufen ihre Hausspezialitäten, geben allen Interessierten Auskünfte zu Rohstoffen und Herstellungsverfahren und lassen kulinarisch Neugierige gerne ihre Produkte kosten.

Ein verstärktes Qualitätsbewusstsein für regionale Produkte zu schaffen, ist bei dieser Veranstaltung der Wirtschaftskammer das Ziel.

Veranstaltungsort: Promenadengalerien, Promenade 23s, 4020 Linz

Termin: 30. März, 10 bis 17 Uhr

Ich freue mich, dass es solche Qualitätsinitiativen gibt!

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

In drei Bäckerei-Bräuer-Fachgeschäften und bei zahlreichen Handelspartnern, bei unseren Gaifahrern und im Online-Shop www.naturbaecker.at sind Bräuer Brot- und Backwaren erhältlich.

Heuer kommt dazu auch wieder eine ganze Reihe Veranstaltungen und Märkte, wo wir als mit unseren Broten und als Kekse-mit-Sinn-Bäcker mit dabei sein werden.

Den Auftakt macht am 23. März das Brotfestival „Kruste und Krume“ in Wien in der Marx Halle, Karl-Farkas-Gasse 19, von 9 bis 19 Uhr.  Kruste&Krume ist ein Fest des Bäckerhandwerks und vereint Bäckerinnen und Bäcker, die gutes Brot lieben und sich dem Handwerk, der Qualität und der Tradition verschreiben.  

Weiter geht’s von 29. bis 31. März bei der Kuchen- und Kreativmesse in Wels. Hier präsentieren wir uns als Mitglieder des Vereins „Mühlviertel Kreativ“ vor allem mit Kekse mit Sinn.

Am 13. April sind wir mit einem Stand in der Samtgasse in Freistadt vertreten beim Oster- und Schmankerlmarkt von 9 bis 17 Uhr. Hier gibt’s Brot, Mehlspeisen und Kekse vom Bräuer und rundherum wird feine Kulinarik aus dem Mühlviertel angeboten.

Der nächste Auftritt ist für 11. Mai beim Genussfestival in Ried geplant und am 15. Juni präsentieren wir uns wieder beim Fest der Natur in Linz.

Ein Fixpunkt in unserem Veranstaltungskalender  ist auch die Mühlviertler Messe – wo Bräuer-Schaumrollen stets sehr gefragt sind. Und für den Herbst werden wir wieder einen Verkaufsstand buchen beim großen Genusslandfest auf der Landstraße.

Den Abschluss unserer „Markt-Auftritte“ bildet schon traditionell der Adventmarkt in Reichenthal am Wochenende vom 30. November / 1. Dezember.

Wir laden Sie herzlich ein, diese Veranstaltungen zu besuchen und freuen uns auf viele interessante Gespräche,

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Fotos: www.lukaslorenz.com, www.muehlviertel-kreativ.at und www.krusteundkrume.at

Wer in die Alltagssprache hineinhört, stößt dort und da auch auf Sprichwörter, die mit Brot zu tun haben. „Einen Toast“ ausbringen, beispielsweise. Das bedeutet, dass man jemanden hochleben lässt – zum Geburtstag oder einem anderen Anlass.

Als Kinder hörten wir oft: „Butterbrot macht Wangen rot“. Damit kam die Bedeutung des Brotes als Grundnahrungsmittel zum Ausdruck. Die Butter dazu war zu gewissen Zeiten schon eine Draufgabe, die sich nicht jeder leisten konnte.

Am liebsten ist mir der Spruch: „Brot und Salz, Gott erhalt’s“. Damit ist der gute Segen für ein junges Paar oder für einen Umzug in ein neues Heim verknüpft. Das Brot, das wieder als Synonym für den Lebenserhalt steht und dazu das Salz, das auch eine hohe Bedeutung hat als natürlicher Würz- und Konservierungsstoff. Daher hat sich bis heute der Brauch gehalten, dass man Neuankömmlinge mit Brot und Salz begrüßt.

Schreiben Sie mir, wenn auch Sie Sprichwörter mit Brot kennen, ich freue ich mich über Ihren Kommentar,

Brotschafter Martin Bräuer

Zum Brotbacken muss man sich Zeit nehmen. Das ist das oberste Gebot in unserer Handwerksbackstube. Denn das Herzstück eines guten Brotes ist der Sauerteig und der muss in vielen Stunden reifen und rasten.

Besonders brauchen echte Vollkornbrote die Kraft des Sauerteiges, damit diese trotz des schwereren Vollkornmehles gut aufgehen und eine feine Krume bekommen. Der Sauerteig ist aber auch für den feinen aromatischen Geschmack des Brotes verantwortlich. Und schließlich bleiben Sauerteigbrote auch länger frisch.

Beim heutigen Rezepttipp haben wir die Langsamkeit des Brotes mit der Schnelligkeit der asiatischen Küche zusammengetan. Aus Helene Brandstätters Buch „Kochen mit Brotresten“ stammt der Brot-Wok mit Gemüse. Statt Reis ist dabei Brot mit an Bord und ruck-zuck ist ein g’schmackiges Mittagessen fertig.

Guten Appetit, wünscht

Brotschafter Martin Bräuer

PS. Erhältlich ist das Buch „Kochen mit Brotresten“ im gut sortierten Buchhandel und im MÜK in Freistadt.

Zwar sind in einigen Kekse-mit-Sinn-Sorten auch Schokostückchen enthalten, aber jetzt gibt es auch ein Produkt, bei dem die Schokolade die Hauptrolle spielt: Erstmals winkt “Gute Laune” als Schokolade.

Kekse mit Sinn um einen Schokoriegel zu erweitern, ging mir schon länger durch den Kopf. Im Netzwerk der oberösterreichischen Genussland-Produzenten hab’ ich schließlich den idealen Partner dafür gefunden. Martin Mayer gilt als einer der Besten seiner Zunft. Jedes Stück Schokolade wird vom Rösten der Kakaobohnen bis zum Verpacken per Hand gefertigt.

Gesundes Naschen und hoher Genuss schließen einander nicht aus.

Also kam es zur wunderbaren Verschmelzung von handgemachter Bio-Schokolade mit feinen Bio-Dinkelkeksen zur Zartbitter-Schokolade „Gute Laune“.

Kekse und Gewürze

Die Kekse kommen direkt aus unserer Backstube zum Schokoladenmacher, werden fein gerieben und mit den typischen Gute-Laune-Gewürzen der 60-prozentigen Kakaomasse beigemengt. In der Schokolade sind die gleichen Kekse, die wir auch für den Handel in unsere gelben Packungen abfüllen. Sogenannten „Bruch“ gibt es bei uns nicht, weil Kekse mit Sinn  mit großer Sorgfalt per Hand gefertigt werden.

Schokolade für Veganer

Die feine Zartbitterschokolade mit Dinkelkeksen, Zimt, Muskat und Nelken schmeckt wunderbar mild, ist nicht zu süß und kommt ohne tierische Inhaltsstoffe aus. Damit ist „Gute Laune Schokolade” auch für Veganer ein Genuss.

Erhältlich ist die Schokolade in unseren Geschäften in Reichenthal, Altenberg und Freistadt, im MÜK Freistadt und im Online-Shop www.naturbaecker.at

Gute Laune, wünscht Brotschafter Martin Bräuer

Rund eine Million Krapfen werden in Österreich allein am Rosenmontag und am Faschingsdienstag verspeist. Aber auch darüber hinaus zählen Krapfen zu den beliebtesten Mehlspeisen im Land. Beim Bräuer gibt’s Krapfen wie im Märchen.

Rapunzel Krapfen, Schneewittchen Krapfen, Rotkäppchen Krapfen und Böser Wolf Krapfen  sowie Froschkönig Krapfen sind seit einigen Jahren Besonderheiten aus unserer Backstube.

Den Anstoß zu den märchenhaften Krapfenköstlichkeiten gab meine Frau Brigitta. Sie ist gelernte Kindergärtnerin und weiß daher, dass Kinder – aber auch Erwachsene – gerne Märchen hören. Wie aber schmecken Märchen? Märchen schmecken so süß, wie Krapfen. Denn sie haben immer ein Happy End. Unsere Idee war es daher, Krapfen so zu kreieren, dass sie im Geschmack und im Aussehen zu den verschiedenen Märchen zugeordnet werden konnten.

Böser Wolf Krapfen mit Parisercreme und Weichselfülle erinnern natürlich an das arme Rotkäppchen, das im Bauch des bösen Wolfs gelandet ist. Im Schneewittchen Krapfen mit weißer Pariser Creme und Erdbeerfülle klingt die Beschreibung des schönsten Mädchens weit und breit mit – „die Haut weiß wie Schnee, der Mund rot wie Blut…“. Und Rapunzel Krapfen aus geflochtenem Teig mit aufgeschlagener Vanillecreme und einem Schuss Eierlikör sind wie der zur Mehlspeise gewordene blonde Haarschopf des Mädchens, das auf ihren Traumprinzen wartet. Froschkönig Krapfen mit feiner Pistaziencremefüllung schlagen die Verbindung zum verwunschenen Prinzen, der als grüner Laubfrosch sein Dasein fristen musste. Bis – ja bis sie alle erlöst und die feinen Krapfen verspeist sind.

Ende gut alles gut, meint Brotschafter Martin Bräuer

Lebendige Milchsäurekulturen sind das Um und Auf des echten Sauerteigs, mit dem wir in unserer Backstube Brot backen. Sie lockern das Brot auf und gleichzeitig setzen die Mikroorganismen aus dem Sauerteig einen Fermentationsprozess in Gang, bei dem Milchsäure entsteht, die das Getreide besser bekömmlich macht. Ein hochqualitatives Sauerteigbrot braucht also ausreichend Zeit, bis es sein volles Aroma entwickelt hat und besonders gut verdaulich ist. Das betrifft die Herstellung und auch die Lagerung.

Wenn Sie beim Bäcker Sauerteigbrot  sehen – greifen Sie zu! Solche Brote sind erfreulicherweise am nächsten Tag sogar noch aromatischer und bekömmlicher. Lagern Sie das Brot zu Hause am besten in einer Brotdose oder in unserer Papierverpackung, die es vor Austrocknung schützt, aber keine Schimmelbildung fördert.

Sauerteig-Brot  ist auch ideal zum Einfrieren,

rät Brotschafter Martin Bräuer

Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, wärmt eine gute Suppe Magen und Herz. So sagt man jedenfalls bei uns im Mühlviertel. Die beste Zeit also, wieder einmal im Kochbuch “Kochen mit Brotresten” von Helene Brandstätter zu blättern und nach einem Rezept für eine gute Suppe Ausschau zu halten.

Aus Resten von dunklem Brot – auch Vollkornbrot – lässt sich herrlich eine “Schwäbische Brotsuppe” zubereiten. Wie es geht, beschreibt Helene in ihrem Buch. Die Bäckermeisters-Witwe war viele Jahre im Familienunternehmen – sowohl in der Backstube, als auch im Verkauf – tätig. Dadurch teilt sie meinen Respekt vor Brot, das – auch wenn es nicht mehr ganz frisch ist – auf keinen Fall in den Müll wandern darf!

Die Verwertung von Brotresten ist also nicht nur ein Gebot der Sparsamkeit – schließlich hat man ja auch dafür bezahlt. Sondern dahinter steht auch die Achtung vor einem Naturprodukt, das in der Bräuer-Backstube mit großer Verantwortung, mit nur regionalen Zutaten und mit viel Handarbeit hergestellt wird.

Lassen Sie sich also von Helenes Suppen-Rezept begeistern und genießen Sie jedes Stückerl Brot!

Mahlzeit, sagt Brotschafter Martin Bräuer

“Kochen mit Brotresten” ist erschienen im Verlag Leopold Stocker und im Buchhandel sowie im MÜK in Freistadt erhältlich.


Semmerl sind in den meisten Familien der Inbegriff des Frühstücksgebäcks. Auch in unseren Geschäften zählen die Semmerl zum meist verkauften Gebäck. Noch neu ist, dass  wir auch wieder Handsemmerl anbieten.

Wer der Erfinder der Semmel ist, kann nicht mehr genau gesagt werden. Angeblich hat ein Wiener Bäcker namens Kayser die Semmel 1750 erfunden und deshalb wurde die Semmel auch Kaisersemmel genannt. Er erkannte die Geschmacksverbesserung durch Erhöhung des Krustenanteils. Es gibt aber auch andere Theorien zur Entstehung der Kaisersemmel. Auf jeden Fall ist die Semmel das beliebteste Gebäck der Österreicher/innen.

Die Kunst der Handarbeit

Während bei einer Semmel, die mit der Semmelmaschine produziert wird, der Teig maschinell geteilt, gewirkt und gestanzt wird, erfolgen  bei der Handsemmel die  Arbeitsschritte  mit der Hand, was gar nicht so einfach ist. Das Formen einer Handsemmel gehört zur Königsdisziplin eines Handwerksbäckers.

Wer schon eine unserer handgeformten Semmel verkostet hat, weiß den besonders feinen Geschmack zu schätzen. Außen fein knusprig und innen schön flaumig, das ist das Ziel. Die flaumige Krume kommt unter anderem vom händischen Wirken.  Zusätzlich wird zum  Formen der Handsemmel  helles Roggenmehl verwendet. Dadurch wird die Kruste leicht knusprig und die fünf Teile der Handsemmel reißen besser. Das sieht nicht nur schön aus, es schmeckt auch herrlich. So bestätigen uns jedenfalls Kunden, die’s schon ausprobiert haben.

Mit Freude, Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Wer beim Frühstück neben Kipferl und Kaffee die Zeitung aufschlägt, wird leider mit traurigen oder unangenehmen Meldungen geradezu überhäuft. Darum ist mir aus dem abgelaufenen Jahr ein sehr erfreulicher Artikel im Lokalteil besonders in Erinnerung geblieben: Perger Schüler und Schülerinnen führten recht erfolgreich einen „Gute-Laune-Tag“ in ihren Stundenplan ein.

Positive Energie hat seither in der HLW Perg einen eigenen „Gedenktag“ bekommen. Ein fröhliches Lachen, ein unerwartetes Danke aussprechen, einen schönen Augenblick bewusst wahrnehmen und genießen, Lob für geleistete Arbeiten, gegenseitige Motivation – die Schüler/innen schaffen an diesem Tag bewusst Platz für gute Gedanken sowie achtsame Verhaltensweisen und setzen damit positive Kreisläufe in Gang.

Die Idee zur Aktion „Hallo gute Laune“ ist in der Klassengemeinschaft der heurigen 2AHL der HLW Perg entstanden und von Projektleiterin Mag. Monika Dickinger tatkräftig unterstützt worden. Andere Klassen haben die Idee aufgegriffen. “Der Tag der positiven Energie trägt merklich zu einer positiven Grundhaltung bei, unterstützt das Wohlbefinden und schafft nicht zuletzt ein aufbauendes Arbeits- und Lernklima,” berichtete die Lehrerin in dem Zeitungsartikel.

Die Gute-Laune-Klasse der HLW Perg. Foto: privat

Und sofort war für mich klar, so eine großartige Idee gehört belohnt! Kurz vor Weihnachten ging schließlich ein Überraschungspaket aus unserer Backstube in Reichenthal auf den Weg nach Perg. Mit einem Gute-Laune-Shirt für die kreative Lehrerin und Gute-Laune-Keksen für die Schüler/innen möchten wir zur Aktion gratulieren und vielleicht kann unser Hinweis auf die Aktion auch andere Schulen zum Nachmachen anregen.

Gute Laune weiterhin wünscht,

Brotschafter Martin Bräuer

PS: Nähere Infos zur „Gute-Laune-Aktion“ gibt’s unter: hallogutelaune@hlw-perg.at