Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, wärmt eine gute Suppe Magen und Herz. So sagt man jedenfalls bei uns im Mühlviertel. Die beste Zeit also, wieder einmal im Kochbuch “Kochen mit Brotresten” von Helene Brandstätter zu blättern und nach einem Rezept für eine gute Suppe Ausschau zu halten.

Aus Resten von dunklem Brot – auch Vollkornbrot – lässt sich herrlich eine “Schwäbische Brotsuppe” zubereiten. Wie es geht, beschreibt Helene in ihrem Buch. Die Bäckermeisters-Witwe war viele Jahre im Familienunternehmen – sowohl in der Backstube, als auch im Verkauf – tätig. Dadurch teilt sie meinen Respekt vor Brot, das – auch wenn es nicht mehr ganz frisch ist – auf keinen Fall in den Müll wandern darf!

Die Verwertung von Brotresten ist also nicht nur ein Gebot der Sparsamkeit – schließlich hat man ja auch dafür bezahlt. Sondern dahinter steht auch die Achtung vor einem Naturprodukt, das in der Bräuer-Backstube mit großer Verantwortung, mit nur regionalen Zutaten und mit viel Handarbeit hergestellt wird.

Lassen Sie sich also von Helenes Suppen-Rezept begeistern und genießen Sie jedes Stückerl Brot!

Mahlzeit, sagt Brotschafter Martin Bräuer

“Kochen mit Brotresten” ist erschienen im Verlag Leopold Stocker und im Buchhandel sowie im MÜK in Freistadt erhältlich.


Semmerl sind in den meisten Familien der Inbegriff des Frühstücksgebäcks. Auch in unseren Geschäften zählen die Semmerl zum meist verkauften Gebäck. Noch neu ist, dass  wir auch wieder Handsemmerl anbieten.

Wer der Erfinder der Semmel ist, kann nicht mehr genau gesagt werden. Angeblich hat ein Wiener Bäcker namens Kayser die Semmel 1750 erfunden und deshalb wurde die Semmel auch Kaisersemmel genannt. Er erkannte die Geschmacksverbesserung durch Erhöhung des Krustenanteils. Es gibt aber auch andere Theorien zur Entstehung der Kaisersemmel. Auf jeden Fall ist die Semmel das beliebteste Gebäck der Österreicher/innen.

Die Kunst der Handarbeit

Während bei einer Semmel, die mit der Semmelmaschine produziert wird, der Teig maschinell geteilt, gewirkt und gestanzt wird, erfolgen  bei der Handsemmel die  Arbeitsschritte  mit der Hand, was gar nicht so einfach ist. Das Formen einer Handsemmel gehört zur Königsdisziplin eines Handwerksbäckers.

Wer schon eine unserer handgeformten Semmel verkostet hat, weiß den besonders feinen Geschmack zu schätzen. Außen fein knusprig und innen schön flaumig, das ist das Ziel. Die flaumige Krume kommt unter anderem vom händischen Wirken.  Zusätzlich wird zum  Formen der Handsemmel  helles Roggenmehl verwendet. Dadurch wird die Kruste leicht knusprig und die fünf Teile der Handsemmel reißen besser. Das sieht nicht nur schön aus, es schmeckt auch herrlich. So bestätigen uns jedenfalls Kunden, die’s schon ausprobiert haben.

Mit Freude, Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Wer beim Frühstück neben Kipferl und Kaffee die Zeitung aufschlägt, wird leider mit traurigen oder unangenehmen Meldungen geradezu überhäuft. Darum ist mir aus dem abgelaufenen Jahr ein sehr erfreulicher Artikel im Lokalteil besonders in Erinnerung geblieben: Perger Schüler und Schülerinnen führten recht erfolgreich einen „Gute-Laune-Tag“ in ihren Stundenplan ein.

Positive Energie hat seither in der HLW Perg einen eigenen „Gedenktag“ bekommen. Ein fröhliches Lachen, ein unerwartetes Danke aussprechen, einen schönen Augenblick bewusst wahrnehmen und genießen, Lob für geleistete Arbeiten, gegenseitige Motivation – die Schüler/innen schaffen an diesem Tag bewusst Platz für gute Gedanken sowie achtsame Verhaltensweisen und setzen damit positive Kreisläufe in Gang.

Die Idee zur Aktion „Hallo gute Laune“ ist in der Klassengemeinschaft der heurigen 2AHL der HLW Perg entstanden und von Projektleiterin Mag. Monika Dickinger tatkräftig unterstützt worden. Andere Klassen haben die Idee aufgegriffen. “Der Tag der positiven Energie trägt merklich zu einer positiven Grundhaltung bei, unterstützt das Wohlbefinden und schafft nicht zuletzt ein aufbauendes Arbeits- und Lernklima,” berichtete die Lehrerin in dem Zeitungsartikel.

Die Gute-Laune-Klasse der HLW Perg. Foto: privat

Und sofort war für mich klar, so eine großartige Idee gehört belohnt! Kurz vor Weihnachten ging schließlich ein Überraschungspaket aus unserer Backstube in Reichenthal auf den Weg nach Perg. Mit einem Gute-Laune-Shirt für die kreative Lehrerin und Gute-Laune-Keksen für die Schüler/innen möchten wir zur Aktion gratulieren und vielleicht kann unser Hinweis auf die Aktion auch andere Schulen zum Nachmachen anregen.

Gute Laune weiterhin wünscht,

Brotschafter Martin Bräuer

PS: Nähere Infos zur „Gute-Laune-Aktion“ gibt’s unter: hallogutelaune@hlw-perg.at

Zum Jahreswechsel backen wir in unserer Backstube köstliche Glücksbaguette und niedliche Schweinderl. Denn damit ist gleich für einen feinen Mitternachtssnack gesorgt.

Damit wünsche ich allen Freund/innen der Bäckerei Bräuer ein gutes neues Jahr – schöne Stunden mit lieben Menschen und genussvolle Mahlzeiten!

Prosit Neujahr! Brotschafter Martin Bräuer

Kontakt für Bestellungen:

Reichenthal: 07214 4028-22

Freistadt:  07942 77717

Altenberg: 07230 70950

 

Heuer schenken wir uns nichts. So ist da und dort zu hören. Wer am Heiligen Abend tatsächlich mit leeren Händen da steht, hat dann vielleicht doch bereut, den schönen Brauch des Schenkens einfach so weggewischt zu haben. Ein Geschenk ist ein Zeichen der Wertschätzung. Und zwar unabhängig davon, wie teuer das Geschenk war.

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Was aber schenken? Wir haben in unseren Geschäften hübsche Geschenkboxen vorbereitet, die bestimmt Freude machen. Lassen Sie sich eine Bräuer-Geschenkbox ganz nach Ihrem Geschmack zusammenstellen mit Steinofenbrotbrand, Kekse mit Sinn, Kletzenbrot, Keksen und Lebkuchen – da ist für genussvolle Momente gesorgt.

Tradition ist für uns als Unternehmen bereits, dass wir zu Weihnachten jenen ein Geschenk machen, die unsere Hilfe brauchen. Heuer senden wir 1000 Euro an die Hilfsorganisation „Marys Meals“, die dafür sorgt, dass Kinder in den ärmsten Ländern der Welt eine warme Mahlzeit bekommen und Schulbildung (nähere Infos dazu unter www.marysmeals.at).

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihren Geschenken und eine schöne, gemeinsame Zeit!

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Wenn es nach Vanillezucker duftet und sich auf allen Küchenflächen bunte Blechdosen stapeln, dann ist Kekse-Back-Zeit. Es gibt wohl kaum jemanden, der an diesen süßen Köstlichkeiten verbeikommt. Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch einen Rezepttip weitergeben – die Walnuss Ischlerkrapferl gehören eindeutig zu meinen Lieblingskeksen – gefolgt von Rawuzel und dem traditionellen Kletzenbrot.

Jana und Laura backen Lebkuchen.

Für alle, die Süßes lieber verspeisen, als stundenlang in der Küche zu stehen und zu backen haben wir wieder eine feine Auswahl an Keksen vorbereitet, die es in unseren Geschäften in Reichenthal, Altenberg und Freistadt zu kaufen gibt. Unsere Weihnachtsbäckereien werden ausschließlich in der eigenen Backstube mit hochwertigen Zutaten aus der Region gebacken. Mehl aus Oberösterreich, Honig aus Reichenthal, Eier aus Lichtenberg und feine Teebutter machen die besondere Qualität der Bräuer Weihnachtsbäckerei aus. Zum selber Ausstechen und fertig backen haben wir den beliebten Lebkuchenteig ins Kühlregal gelegt.

Kekse, Rawuzel und Kletzenbrot begleiten uns bis zu den Feiertagen und sind die vorweihnachtlichen Begleiter zu unserem Ganz-Jahres-Kekse-Programm mit den sieben Sorten von Kekse mit Sinn, die wir mit feinem Bio-Dinkel backen und in den fröhlich gelben Säckchen in den Handel bringen.

Wer Kekserl lieber ins Haus geliefert haben möchte, der kann Kekse mit Sinn auch online bestellen unter www.naturbaecker.at

Frohes Schaffen in der Küche, wünscht

Brotschafter Martin Bräuer

Wie kann man wertvolles Brot vom Vortag in langanhaltenden Genuss verwandeln? Wir haben eine sehr geistreiche Lösung gefunden. Gemeinsam mit der Edelbrandsommeliere Claudia Schaumberger wird das Bräuer-Brot zu Steinofen-Brotschnaps verflüssigt. Ein Ideales Geschenk – in der hübschen Holzbox.

Für die Erzeugung des Edelbrandes aus Brot werden rund 120 Kilo Brot, das ein paar Tage alt sein darf, zu Brösel gerieben und in Säcken in das nahe gelegene Hirschbach in die Brennerei von Claudia Schaumberger geliefert. Dort wird das Brot eingemaischt, also in Wasser getränkt. Das ist notwendig, damit die langkettige Stärke in hefeverwertbare, kurzkettige Bruchstücke  zerlegt, das heißt verzuckert werden kann. Dann kommen die Gewürze dazu. Das Rezept für den edlen Genuss ist natürlich ein Familiengeheimnis. Ich spür‘ genau, was das Brot braucht, damit es auch als Geist in der Flasche hervorragend schmeckt.

Erst nach drei Tagen kommt das Gemisch in den Brennofen. Gebrannt wird in einer 150 Liter Kolonnenbrennerei. Das Ergebnis ist ein feiner Edelbrand, der in Flaschen abgefüllt zum idealen „Brotschafter“ für regionale Erzeugnisse wird.

Charakter-Beschreibung:

Der Bräuer Steinofen-Brotschnaps hat ein finessenreiches Aroma nach Fenchel, Koriander und Kümmel, elegant anhaltend und feinwürzig im Abgang. Charakteristisch ist sein typischer „frisches Brot“ Geschmack.

Tipp zur Verkostung:

Die Trinktemperatur für den klaren Edelbrand liegt bei 15°C bis 18°C. in einem schlanken Glas kommt das Aroma des Steinofen-Brotschnapses sehr gut zur Geltung. Seinen vortrefflichen Geschmack entfaltet der Brotschnaps am besten in Begleitung von einem Stück herzhaftem  Butterbrot – wir empfehlen natürlich  Bräuers Steinofenbrot mit frischer Fassl- oder Bauernbutter.

Als Brot-Geschenk ist der Edelbrand in Kombination mit einem Steinofenbrot gegen Vorbestellung erhältlich. Wenn Sie den Brotschnaps in der Geschenksverpackung verschicken möchten, können Sie ihn in unseren Geschäften in Reichenthal, Freistadt und Altenberg erwerben oder “Bräuers Schnapsidee” im Online-Shop bestellen auf www.naturbaecker.at

Prost, sagt Brotschafter Martin Bräuer!

Brotbacken, Hobeln, Palatschinken schupfen, Nageln, Schminken … viele Möglichkeiten, um in die Berufswelt zu schnuppern. 55 Aussteller zeigten beim Berufs-Erlebnis-Tag der Wirtschaftskammer in der Freistädter Messehalle die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten auf. Das Informationsangebot wurde von mehr als 1.400 Jugendlichen und Eltern regelrecht gestürmt – wie unsere  Fotorückblick zeigt.

Das zeigt, dass richtiges Handwerk in der Wertschätzung junger Menschen wieder steigt. Mit den eigenen Händen wertvolles schaffen können – das ist ein gutes Gefühl. Und die Handwerksbetriebe haben sich natürlich auf die Anforderungen der heutigen Zeit eingestellt. Moderne Technik wird kombiniert mit traditionellem Wissen und Können.

In unserer Backstube werken Lehrlinge heute in einer Fünf-Tage-Woche. Der Dienst beginnt um fünf Uhr früh und endet um 13 Uhr. Das heißt, die kleine Überwindung, früher aufzustehen, wird mit einer großen Portion mehr Freizeit belonhnt. Im Sommer beispielsweise, zahlt sich der Besuch im Freibad nach so einem Arbeitstag noch richtig gut aus.

Gerne informieren wir in persönlichen Gesprächen noch über die weiteren Vorteile einer Bäckerlehre und freuen uns auf Bewerbungen: b.braeuer@braeuer.at

Mit grüßen aus der Backstube,

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Fotos: Flora Fellner (2) und Ernst Pramhofer

In der kühlen Jahreszeit steigt der Gusto nach wärmenden Speisen. Dazu zähle ich zum Beispiel das Kletzenbrot. Warum das Brot so heißt, ist leicht erklärt: Als Kletzen bezeichnet man bei uns im Ganzen gedörrte Birnen. Die Kletzenbirne ist eine alte Sorte mit besonders hohem Zuckergehalt und einer stabilen Schalen. Darum ist sie zum Trocknen besonders geeignet.

Ursprünglich waren in dem süßen Brot nur Kletzen drinnen, mit wachsendem Handel kamen nach und nach auch Südfrüchte wie beispielsweise Feigen und Rosinen dazu. Und so heißt es mancherorts auch inzwischen Früchtebrot.

Traditionell gebacken

Bei uns in der BaMartin Bräuerckstube verwenden wir getrocknete Kletzenbirnen, Feigen, Rosinen, Zwetschken, Äpfel und besten Steinofenbrotteig, der mit Roggensauerteig gesäuert ist.

Brotteig, eingeweichte Dörrfrüchte und Gewürze werden gemischt und zu Striezel geformt. Abschließend werden die Kletzenbrote in hellen Weckenteig eingeschlagen, damit der fruchtige Inhalt länger frisch bleibt.

Der typische Weihnachtsduft stammt von den Gewürzen. Natürlich kommen Zimt, Muskat, Nelken und Sternanis dazu. Diese Gewürze haben eine immunstärkende Wirkung, sie regen den Kreislauf an und fördern die Durchblutung.

Wenn ich Ihnen jetzt den Mund wässrig gemacht habe, dann können sie gerne gleich zum Telefon greifen uns sich ihr Kletzenbrot reservieren lassen. Wir habe aber im Advent auch immer eine größere Anzahl für Spontankäufe in den Geschäften.

Lassen Sie es sich schmecken,

wünscht Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Kontakt für Bestellungen:

Reichenthal: 07214 4028-22

Freistadt:  07942 77717

Altenberg: 07230 70950

 

 

 

Heute möchte ich Ihnen unseren “jüngsten” Lehrling vorstellen. Drei Jahre lang hat Laura Eder aus Lasberg die Landwirtschaftsschule in Hagenberg besucht. Doch anstatt einer Bäuerin wird aus der jungen Frau nun eine Bäckerin. Laura zeigt vor, dass man auch mit 17 noch sehr gut in eine Lehre einsteigen kann.

Laura Eder konnte sich nach der Schule noch nicht für eine konkrete Berufsausbildung entscheiden und stieg so in die Landwirtschaftsschule um. Erst nach und nach holte sich die Lasbergerin bei ihrer Mutter und ihrer Schwester, die zu Hause gerne backen, die Leidenschaft für Kuchen und Brot. Nach einem Praktikum in unserer Backstube hat sich Laura entschieden, eine Bäckerlehre zu machen.

Die 17-Jährige hat bereits während des letzten Schuljahres in der Landwirtschaftsschule die zehnwöchige Berufsschule für Bäcker absolviert und stieg somit nach Schulschluss gleich im zweiten Lehrjahr bei uns ein.

Eigene Produkte entwickeln

Als Lehrling schätzt Laura Eder die familiäre Atmosphäre in unserem Betrieb. Sie war gerne bereit, rasch auch verantwortungsvolle und herausfordernde Arbeiten zu übernehmen. Das Sechser-Zopf-Flechten für die Goli-Striezel zu Allerheilgen schaffte Laura schon locker. Stundenlang Mohnflesserl zu flechten, macht ihr dagegen weniger Spaß. Immer das gleiche zu tun findet sie nicht cool. Am liebsten möchte Laura selbst einmal eine Bäckerei leiten und eigene Produkte entwickeln, so wie unsere Kekse mit Sinn.

Ich freue mich persönlich, wenn ich so motivierte junge Menschen um mich habe und werde Laura nach besten Kräften fördern. Gerne nehmen wir auch noch weitere Lehrlinge auf  – bitte einfach melden unter: b.braeuer@braeuer.at. Arbeitszeit: von 5 Uhr früh bis 13 Uhr Mittag, 5-Tage-Woche.

 

euer Brotschafter Martin Bräuer