Der Allerheiligenstriezel oder Goli-Striezel, wie wir ihn nennen, gehört zu den traditionellen Backwaren im Mühlviertel. Darüber habe ich im vorigen Blogbeitrag berichtet. Heute möchte ich Ihnen einen Rezept-Tipp weitergeben, für den Fall, dass der Striezel doch zu groß war und am Allerheiligentag nicht vollständig aufgegessen werden konnte.

In Helene Brandstätters Buch „Backen mit Brotresten“ habe ich den Trijed entdeckt und ein bisserl abgewandelt. Die Schreibweise mag etwas irritieren. Ich habe‘ auch schon die Variante „Triet“ gelesen – vor allem in der Steiermark. Aber was verbirgt sich nun dahinter?

Ich kenne den Trijed als Nachtisch, der bei üppigen Bauernhochzeiten nach dem Schnitzel oft noch zu später Abendstunde serviert wurde. Helene schreibt, dass dieses Schmankerl den Helfern bei der Heuernte kredenzt  worden ist. Wie dem auch sei – aufgrund seiner Zutaten empfiehlt es sich, den Trijed nur an Erwachsene und zu einem Zeitpunkt zu servieren, wo keine Autofahrt mehr ansteht 😉

Wir haben das Rezept anstatt mit Semmeln mit altbackenen Allerheiligen-Striezel ausprobiert und das schmeckt sehr fein. Machen Sie einen Test und servieren Sie die schon in Vergessenheit geratene Köstlichkeit Ihren Freunden. Diese werden überrascht sein. Und sollte kein Allerheiligen-Striezel übrigbleiben, dann nehmen Sie stattdessen Zwieback.

Gutes Gelingen wünscht

Brotschafter Martin Bräuer

„Es braucht zumeist nicht viel, um aus einer gewöhnlichen Scheibe Brot ein kleines Festmahl zu machen“, so heißt es im Klappentext eines Buches, das ich Ihnen heute vorstellen möchte:

Aufs Brot – Aufstriche und mehr von Maik Schacht*

Der studierte Biologe und gelernte Koch arbeitet als Foodstylist und ist Autor zahlreicher Kochbücher.

Auch das beste Brot der Welt kommt ab und zu gerne mit einem feinen Aufstrich daher. Nur wenige Zutaten genügen, um einen leckeren Brotaufstrich zuzubereiten. Egal ob süß oder salzig, warm oder kalt, vegetarisch oder mit Fleisch, dieses Buch bietet die ganze Vielfalt an Brotaufstrichen für alle Gelegenheiten. Als Fingerfood auf einer Party, als Lunch in der Mittagspause – oder einfach als schmackhafter kleiner Luxus um samstagmorgens das Wochenende einzuläuten – da will man keine Brotzeit mehr verpassen.

Vom Obatzten bis zur Dattelcreme, von der Tapenade bis zum Chutney reicht die Vielfalt an Aufstrichrezepten in diesem Buch. Probieren Sie aus, was Ihnen am besten schmeckt und welches unserer Brote – vom klassischen Steinofenbrot bis zum Walnussbrot – sich mit welchem Aufstrich noch krönen lässt.

Guten Appetit wünscht

Brotschafter Martin Bräuer

*Matthaes Verlag, Stuttgart 2015, 160 Seiten, Hardcover ISBN 978-3-87515-403-0, 20,50 €

Wenn die Temperaturen steigen, dann drängt es uns nach draußen, in einen schattigen Garten, aber weniger in die Küche. Da kommen uns die schnellen Rezepte gerade recht, die im Handumdrehen ein sättigendes Mittagessen auf den Tisch bringen, damit noch genug Zeit für die Siesta in der Hängematte bleibt.

Wer Brot daheim hat, das nicht mehr ganz frisch ist, kann damit köstliche Speisen zaubern. Das zeigt Helene Brandstätter in ihrem Buch „Kochen mit Brotresten“ recht eindrucksvoll.

Heute habe ich das Omelett „Komplett“ ausgewählt, weil dazu am besten frischer Blattsalat passt, der ja jetzt in den Gärten schon üppig sprießt (Rezept siehe unten).

Eine andere Option wäre auch der klassische Holzhackertoast: Auf eine Scheibe Vollkornbrot kommen Schinken, Käse und Zwiebel – Die „belegten Brote“ werden im Backofen kurz überbacken (Grillstufe oder Oberhitze) mit einem Spiegelei belegt und auf Salat angerichtet. Obenauf kommt frischer Schnittlauch und fertig ist das schnelle Mittagsgericht.

Denken Sie also daran, wenn einmal ein Stück Brot übrigbleibt. Es gibt tausend Möglichkeiten, dieses in einem feinen Gericht unterzubringen und damit das wertvolle Lebensmittel Brot gebührend zu ehren.

Guten Appetit wünscht

Brotschafter Martin Bräuer

PS: Das Buch “Kochen mit Brotresten” ist im gut sortierten Buchhandel und auch im MÜK in Freistadt erhältlich.

Wenn man so in die Brot-Regale von Supermarktketten schaut könnte man meinen, die Menschen ernähren sich wirklich gesund. Dunkle Brötchen mit ganzen Körnern oder Samen bestreut und darunter die vielversprechende Bezeichnung „Mehrkornbrot“. Doch Mehrkornbrot  heißt nicht Vollkornbrot.

Die Bezeichnung „Mehrkorn“ sagt lediglich, dass mindestens drei Getreidesorten verarbeitet wurden. Es sagt nichts über deren Vollkornanteil aus. Auch die dunkle Farbe eines Brotes sagt nicht unbedingt aus, dass es sich um ein Vollkornbrot handelt. Es kann auch durch die Zugabe von Malz eine dunkle Farbe erhalten. Fein vermahlenes Vollkornmehl hat eine eher hellbraune Farbe.

 Beim Vollkornbrot, müssen mindestens 90 Prozent Vollkornmehl oder -schrot im Getreideanteil enthalten sein. Brot und Gebäck, deren Vollkornanteil unter 90 Prozent liegt, sind somit, genau genommen, keine Vollkornbrote, sondern Kornbrote bzw. Brote mit Vollkornmehl.

Also, wer wirklich ein Vollkornbrot möchte, sollte auf die genaue Bezeichnung achten und sich die Zutatenliste genau durchlesen – oder noch besser – sich im Bäckereifachgeschäft  informieren.

Was ist drin im Brot und Gebäck  bei Bräuer?

In unserer Backstube mahlen wir Dinkelgetreide stets frisch zu feinem Backmehl. Der wertvolle Keimling bleibt im Mehl erhalten. Das ist Vollkorn pur! So entstehen unser Dinkel-Hans Brot und das Dinkel-Greti Brot, das Sportlerweckerl, und die DinkelGärtnerin. Diese Brot und Gebäcksorten zählen zu den  Vollkornbroten.

Auch die beliebten Keksen mit Sinn sind Vollkornkekse. Sie bestehen zu 100 Prozent aus frisch gemahlenem Dinkelvollkorn.

Achten Sie drauf, was drinnen ist,

rät Naturbäcker Martin Bräuer

Es ist zwar schon eine Weile aus, dass Österreichs „Steirische Eiche“ Arnold Schwarzenegger siebenfacher Mister Olympia war, sein Ruf als Super-Sportler dürfte aber ungebrochen sein. Zumindest bei den Leserinnen und Lesern unserer Facebookseite. Dort baten wir kürzlich um eine Idee, wie wir unser neues Eiweißbrot nennen könnten und die meisten Likes entfielen auf „Arni“.

Also haben wir die Anregung aufgegriffen und „Arni – das Eiweißbrot“ gehört nun fix zum Sortiment der Bäckerei Bräuer Fachgeschäft in Freistadt, Altenberg und Reichenthal.

Was steckt nun drin im neuen Livestyle Brot, das diesem Namen auch gerecht wird?

Sojabohnen, Sojaschrot, Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Traubenkernmehl sind die pflanzlichen Eiweiß-Energiebündel in „Arni“ und sorgen dafür, dass dieses Brot 80 Prozent weniger Kohlenhydrate mitbringt. Das macht „Arni“ zum idealen Begleiter von Low-Carb-Diäten, die vor allem am Abend  die  Kohlenhydrate weitgehend reduzieren. Mit 193 Kalorien auf 100 Gramm Brot ist „Arni“ dennoch ausreichend sättigend.

Roggenmehl, Roggenmalzmehl und Weizengluten geben dem Brot die erforderliche Konsistenz. Leinsamen fördern die Verdauung und verleihen dem Brot einen feinen, nussigen Geschmack.

„Arni“ ist ein weiterer Beitrag zu  unserer Spezialbrot-Linie, die mit Dinkel-Hans und Dinkel-Greti auch schon sehr prominente Mitglieder vorzuweisen hat 😊

Ich wünsche einen kraftvollen Frühling mit Arni & Co!

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

PS: Noch bis Samstag gibt’s Arni in unseren Bäckerei-Fachgeschäften in Aktion um 3,20 statt 3,70 Euro!

Bild: (c)wildbild/kirchmaier

Zum Brotbacken muss man sich Zeit nehmen. Das ist das oberste Gebot in unserer Handwerksbackstube. Denn das Herzstück eines guten Brotes ist der Sauerteig und der muss in vielen Stunden reifen und rasten.

Besonders brauchen echte Vollkornbrote die Kraft des Sauerteiges, damit diese trotz des schwereren Vollkornmehles gut aufgehen und eine feine Krume bekommen. Der Sauerteig ist aber auch für den feinen aromatischen Geschmack des Brotes verantwortlich. Und schließlich bleiben Sauerteigbrote auch länger frisch.

Beim heutigen Rezepttipp haben wir die Langsamkeit des Brotes mit der Schnelligkeit der asiatischen Küche zusammengetan. Aus Helene Brandstätters Buch „Kochen mit Brotresten“ stammt der Brot-Wok mit Gemüse. Statt Reis ist dabei Brot mit an Bord und ruck-zuck ist ein g’schmackiges Mittagessen fertig.

Guten Appetit, wünscht

Brotschafter Martin Bräuer

PS. Erhältlich ist das Buch „Kochen mit Brotresten“ im gut sortierten Buchhandel und im MÜK in Freistadt.

Grob geschrotete „Körndlbrote“ sind heute fixer Bestandteil am Speiseplan von gesundheitsbewussten Konsumenten und Konsumentinnen. Wir haben eine ganze Reihe solcher Spezialbrote in unserem Sortiment – vom Karottenbrot über Sonnenblumenbrot bis zu Walnussbrot oder Kürbiskernbrot.

Damit die Faserstruktur der gesunden Zutaten für den Verzehr aufbereitet und die „Körndln“ leichter verdaulich werden, bereiten wir vor dem eigentlichen Backvorgang einen „Quellkuchen“ vor. Das heißt, Leinsamen, Roggenschrot, Haferflocken usw. werden mit der doppelten Menge Wasser vermischt und dann so weit erwärmt, bis die Verkleisterungstemperatur der Stärke im Getreide überschritten wird. So kann das Getreide mehr Wasser aufnehmen, die harten Schalen der Getreidekörner werden weich. Zum Aufquellen ruht der Quellkuchen in warmer Umgebung wie in einem „Römertopf“ bis zur Weiterverarbeitung.

Der Vorteil dieses ganz natürlichen Quellverfahrens ist, dass die Brote saftiger schmecken, länger frisch bleiben und die Krume elastisch und gut schneidbar ist.

Das Lebensmittel Brot ist ein sehr wertvolles Produkt und daher achten wir darauf, dass es mit Sorgfalt und Ruhe gebacken wird.

Brotschafter Martin Bräuer

„Kekse mit Sinn“, die wertvollen Bio-Dinkel-Kekse von Naturbäcker Martin Bräuer, sind in ganz Österreich im Handel erhältlich. Erstmals präsentiert sich die Mühlviertler Handwerksbäckerei am 13. und 14. November auf der Messe „bio Österreich“ in Wieselburg. Mit dabei sind „Kekse mit Sinn im Glas“ – die in hübschen Flaschen abgefüllte Backmischung zum Selberbacken.

Drei der sechs Kekse-mit-Sinn-Sorten bietet Naturbäcker Martin Bräuer aktuell im Glas an: „Starker Bär“ und „Gute Laune“ und „Schnee-Haserl“. Die fertige Zutatenmischung im praktischen Halb-Liter-Weckglas ist zum Preis von 14,90 Euro in den Bäckerei-Bräuer Filialen in Freistadt, Reichenthal und Altenberg, im Mühlviertel-Kreativ-Haus in Freistadt, sowie im Online-Versand erhältlich. Mit namhaften Handelspartnern gibt es bereits Gespräche über eine Listung.

Sechs Sorten Bio-Genuss

„Kekse mit Sinn“ werden in Reichenthal im Mühlviertel aus frisch gemahlenem Dinkelmehl aus der hauseigenen Mühle und sortenspezifischen, natürlichen Zutaten gebacken. Die Kekse enthalten das volle Korn samt Keimling. Das verwendete Getreide stammt zu 100 Prozent aus Österreich.

Kekse mit Sinn gibt es in sechs verschiedenen Sorten: Schöne Stunden, Gute Laune, Schlauer Fuchs, Starker Bär, Flotter Hase und Schnee-Haserl. Da alle Sorten einen nicht nur genussvollen, sondern aufgrund ihrer Zutaten auch positiv aktivierenden Effekt haben, tragen sie den Namen „Kekse mit Sinn“.

„Gute Laune“ punktet mit Zimt, Muskat und Nelken, „Schöne Stunden“ setzen auf die entspannende Wirkung von Maronen, „Schlauer Fuchs“ liefert Vitamine und Lecithin aus Nüssen, „Starker Bär“ baut auf die Kraft des Hafers, „Flotter Hase“ bringt Vitamin A aus Karotten mit und das sportliche Schnee-Haserl liefert Energie aus der Kombination von Vanille und Mandeln.

Alle großen österreichischen Handelsketten – von Billa und Merkur über Spar und Maximarkt bis Unimarkt, DM und Sutterlüty – haben die schmackhaften Kekse in der hübschen Verpackung in ihrem Sortiment.

Neu ist der Verkauf von „Kekse mit Sinn“ in 15 Landzeit-Raststätten und im regionalen Kinder-Regal von Merkur. Die Sorte „Gute Laune“ wird demnächst auch in Oberösterreich- Geschenkkartons von Merkur erhältlich sein.

Kontakt:

Bäckerei Bräuer / Brigitta Bräuer

Marktplatz 3, 4193 Reichenthal

Mobil: 0676 65 30 653

Mail: b.braeuer@braeuer.at

Web: www.braeuer.at