Es ist zwar schon eine Weile aus, dass Österreichs „Steirische Eiche“ Arnold Schwarzenegger siebenfacher Mister Olympia war, sein Ruf als Super-Sportler dürfte aber ungebrochen sein. Zumindest bei den Leserinnen und Lesern unserer Facebookseite. Dort baten wir kürzlich um eine Idee, wie wir unser neues Eiweißbrot nennen könnten und die meisten Likes entfielen auf „Arni“.

Also haben wir die Anregung aufgegriffen und „Arni – das Eiweißbrot“ gehört nun fix zum Sortiment der Bäckerei Bräuer Fachgeschäft in Freistadt, Altenberg und Reichenthal.

Was steckt nun drin im neuen Livestyle Brot, das diesem Namen auch gerecht wird?

Sojabohnen, Sojaschrot, Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Traubenkernmehl sind die pflanzlichen Eiweiß-Energiebündel in „Arni“ und sorgen dafür, dass dieses Brot 80 Prozent weniger Kohlenhydrate mitbringt. Das macht „Arni“ zum idealen Begleiter von Low-Carb-Diäten, die vor allem am Abend  die  Kohlenhydrate weitgehend reduzieren. Mit 193 Kalorien auf 100 Gramm Brot ist „Arni“ dennoch ausreichend sättigend.

Roggenmehl, Roggenmalzmehl und Weizengluten geben dem Brot die erforderliche Konsistenz. Leinsamen fördern die Verdauung und verleihen dem Brot einen feinen, nussigen Geschmack.

„Arni“ ist ein weiterer Beitrag zu  unserer Spezialbrot-Linie, die mit Dinkel-Hans und Dinkel-Greti auch schon sehr prominente Mitglieder vorzuweisen hat 😊

Ich wünsche einen kraftvollen Frühling mit Arni & Co!

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

PS: Noch bis Samstag gibt’s Arni in unseren Bäckerei-Fachgeschäften in Aktion um 3,20 statt 3,70 Euro!

Bild: (c)wildbild/kirchmaier

Wenn man Brot zu Hause so aufbewahren möchte, dass es nicht zu sehr austrocknet und auch nicht schimmelt, dann ist die Brotdose aus Ton oder aus Holz – ausgelegt mit einem Leinentuch – die beste Lösung. Zwei, drei Tage kann man unser Brot auch im Bräuer-Papier-Sackerl aufbewahren. Wer einfach zu viel eingekauft hat, friert Brot am besten ein. Es lässt sich gut auftauen und schmeckt dann saftig, fast wie frisch gekauft.

Und dann gäbe es da noch das traditionelle Brot-Sackerl, das aber ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Ich weiß von einer Kundin, die das Brot-Sackerl sozusagen wiederentdeckt hat. Aber nicht in erster Linie zur Aufbewahrung von Brot daheim. Die Kundin nimmt das Sackerl aus Leinen mit einer Verschlusskordel mit ins Geschäft und lässt sich ihre Frühstücks-Semmerl oder einen Viertellaib Steinofenbrot in das Sackerl füllen. „So spare ich Verpackung und kann das Brot direkt mit dem Sackerl in die Brotdose legen“, hat sie mir erklärt.

Ich finde, das ist eine sehr gute und nachahmenswerte Idee. Natürlich könnte man auch eine herkömmliche Stofftasche für den Brot-Transport hernehmen. Aber wer sein eigens gekennzeichnetes Brot-Sackerl daheim hat, kann sich immer darauf verlassen, dass dieses sauber und für die Aufnahme von Brot geeignet ist.

Schauen Sie sich um in heimischen Geschäften. Gerade im Mühlviertel findet man schöne Sackerl aus Leinen oder Leinen-Baumwoll-Stoffen. Die sind für diesen Zweck ideal, weil Leinen die gute Eigenschaft hat, Feuchtigkeit zu regulieren,

meint Brotschafter Martin Bräuer

Fotos: Nah & Frisch, Sack & Co

Wenn man unseren großen, 3-Kilo-Steinofenbrotlaib in Händen hält und der Duft des frischen Brotes in die Nase steigt, dann ist das eigentlich schon eine vollwertige Mahlzeit für sich.

Natürlich kann man das aufgeschnittene Brot auch belegen oder bestreichen. Manche unserer Kunden schwören drauf, dass auf ein Bräuer-Steinofenbrot nur echte Butter aufgestrichen werden darf, sonst nichts. Und mir ist das so eigentlich auch am liebsten.

Wer aber gerne die Abwechslung liebt, ist auch mit feinen Aufstrichen gut versorgt. Daher habe ich ein paar Aufstrich-Tipps zusammengetragen, die – von Mitarbeiterinnen erprobt – schnell zubereitet sind und sehr gut zum Steinofenbrot passen.

Erdäpfelkas

Ein Klassiker der Mühlviertler Jausenküche ist der Erdäpfelkäse oder auf gut mühlviertlerisch „Erdäpfelkas“. Dazu braucht‘s eigentlich nur gekochte, geriebene Kartoffel, ein paar Löffel Sauerrahm, gehackte Zwiebel, Pfeffer, Salz und Schnittlauch zum Darüberstreuen.

Leinöltopfen

Genau so flott zubereitet ist der Mühlviertler Leinöltopfen. Dazu nimmt man einen Becher Topfen und gehackte Zwiebel, vermengt beides mit etwas Leinöl sodass die Masse streichfähig wird, salzt und pfeffert, fertig.

Mühlviertler Leinöltopfen mit Bräuers Steinofenbrot.

Kürbiskernaufstrich

Gut zum Brot passt auch der Kürbiskernaufstrich. Und da es auch im Mühlviertel immer mehr Kürbisbauern mit vortrefflichem Öl gibt, gilt auch diese Aufstrichvariante schon als mühlviertlerisch. Man nehme mageren Topfen, weiche Butter, Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, fünf Deka Kürbiskerne gehackt, ein bis zwei Esslöffel Kürbiskernöl, Schnittlauch, Petersilie, gemahlenen Kümmel, Salz und Pfeffer. Alles gut durchrühren, fertig.

Brotschafter Martin Bräuer

Bräuer beim Brotfestival

Erstmals präsentiert sich unsere Bäckerei heuer beim Kruste&Krume Brotfestival in Wien. Im Rahmen der vierten Ausgabe des Festivals stellen sich handwerklich produzierende Bäckereibetriebe aus ganz Österreich  mit ihren Lieferanten vor und zeigen, was richtig gutes Brot ausmacht.

Brauchtumsgebäck in Wien

Gutes Brot braucht die besten Rohstoffe. Deshalb stehen alte, rare Getreidesorten, die für eine neue Vielfalt des Geschmacks sorgen, im Mittelpunkt des Brotfestivals, das von der ehemaligen TV-Moderatorin Barbara van Melle gegründet wurde. Auf der Bühne präsentiert wird traditionelles Brauchtumsgebäck. Dabei werden wir unsere beliebten „God’nkipferl“ vorstellen.

Veranstaltungsort: Marx Halle Wien, Karl-Farkas-Gasse 19, 1030 Wien

Termin: 23. März 2019, 9.00 bis 19.00 Uhr

Genusserlebnis in Linz

Eine Woche später wird heuer erstmal  in Linz unter dem Titel „Brotkultur“ der 1.  Oberösterreichische Bäckermarkt  stattfinden, bei dem wir natürlich auch dabei sind.

Mit dieser Veranstaltung wird den Konsument/innen die Vielfalt der handwerklich produzierten oberösterreichischen “Brotkultur”, kombiniert mit Speck und Bierspezialitäten präsentiert und regionale Produkte mit ihren traditionellen Herstellungsverfahren erklärt.
Handwerksbäcker aus allen Regionen Oberösterreichs präsentieren und verkaufen ihre Hausspezialitäten, geben allen Interessierten Auskünfte zu Rohstoffen und Herstellungsverfahren und lassen kulinarisch Neugierige gerne ihre Produkte kosten.

Ein verstärktes Qualitätsbewusstsein für regionale Produkte zu schaffen, ist bei dieser Veranstaltung der Wirtschaftskammer das Ziel.

Veranstaltungsort: Promenadengalerien, Promenade 23s, 4020 Linz

Termin: 30. März, 10 bis 17 Uhr

Ich freue mich, dass es solche Qualitätsinitiativen gibt!

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Wer in die Alltagssprache hineinhört, stößt dort und da auch auf Sprichwörter, die mit Brot zu tun haben. „Einen Toast“ ausbringen, beispielsweise. Das bedeutet, dass man jemanden hochleben lässt – zum Geburtstag oder einem anderen Anlass.

Als Kinder hörten wir oft: „Butterbrot macht Wangen rot“. Damit kam die Bedeutung des Brotes als Grundnahrungsmittel zum Ausdruck. Die Butter dazu war zu gewissen Zeiten schon eine Draufgabe, die sich nicht jeder leisten konnte.

Am liebsten ist mir der Spruch: „Brot und Salz, Gott erhalt’s“. Damit ist der gute Segen für ein junges Paar oder für einen Umzug in ein neues Heim verknüpft. Das Brot, das wieder als Synonym für den Lebenserhalt steht und dazu das Salz, das auch eine hohe Bedeutung hat als natürlicher Würz- und Konservierungsstoff. Daher hat sich bis heute der Brauch gehalten, dass man Neuankömmlinge mit Brot und Salz begrüßt.

Schreiben Sie mir, wenn auch Sie Sprichwörter mit Brot kennen, ich freue ich mich über Ihren Kommentar,

Brotschafter Martin Bräuer

Lebendige Milchsäurekulturen sind das Um und Auf des echten Sauerteigs, mit dem wir in unserer Backstube Brot backen. Sie lockern das Brot auf und gleichzeitig setzen die Mikroorganismen aus dem Sauerteig einen Fermentationsprozess in Gang, bei dem Milchsäure entsteht, die das Getreide besser bekömmlich macht. Ein hochqualitatives Sauerteigbrot braucht also ausreichend Zeit, bis es sein volles Aroma entwickelt hat und besonders gut verdaulich ist. Das betrifft die Herstellung und auch die Lagerung.

Wenn Sie beim Bäcker Sauerteigbrot  sehen – greifen Sie zu! Solche Brote sind erfreulicherweise am nächsten Tag sogar noch aromatischer und bekömmlicher. Lagern Sie das Brot zu Hause am besten in einer Brotdose oder in unserer Papierverpackung, die es vor Austrocknung schützt, aber keine Schimmelbildung fördert.

Sauerteig-Brot  ist auch ideal zum Einfrieren,

rät Brotschafter Martin Bräuer

Zum Jahreswechsel backen wir in unserer Backstube köstliche Glücksbaguette und niedliche Schweinderl. Denn damit ist gleich für einen feinen Mitternachtssnack gesorgt.

Damit wünsche ich allen Freund/innen der Bäckerei Bräuer ein gutes neues Jahr – schöne Stunden mit lieben Menschen und genussvolle Mahlzeiten!

Prosit Neujahr! Brotschafter Martin Bräuer

Kontakt für Bestellungen:

Reichenthal: 07214 4028-22

Freistadt:  07942 77717

Altenberg: 07230 70950

 

In der kühlen Jahreszeit steigt der Gusto nach wärmenden Speisen. Dazu zähle ich zum Beispiel das Kletzenbrot. Warum das Brot so heißt, ist leicht erklärt: Als Kletzen bezeichnet man bei uns im Ganzen gedörrte Birnen. Die Kletzenbirne ist eine alte Sorte mit besonders hohem Zuckergehalt und einer stabilen Schalen. Darum ist sie zum Trocknen besonders geeignet.

Ursprünglich waren in dem süßen Brot nur Kletzen drinnen, mit wachsendem Handel kamen nach und nach auch Südfrüchte wie beispielsweise Feigen und Rosinen dazu. Und so heißt es mancherorts auch inzwischen Früchtebrot.

Traditionell gebacken

Bei uns in der BaMartin Bräuerckstube verwenden wir getrocknete Kletzenbirnen, Feigen, Rosinen, Zwetschken, Äpfel und besten Steinofenbrotteig, der mit Roggensauerteig gesäuert ist.

Brotteig, eingeweichte Dörrfrüchte und Gewürze werden gemischt und zu Striezel geformt. Abschließend werden die Kletzenbrote in hellen Weckenteig eingeschlagen, damit der fruchtige Inhalt länger frisch bleibt.

Der typische Weihnachtsduft stammt von den Gewürzen. Natürlich kommen Zimt, Muskat, Nelken und Sternanis dazu. Diese Gewürze haben eine immunstärkende Wirkung, sie regen den Kreislauf an und fördern die Durchblutung.

Wenn ich Ihnen jetzt den Mund wässrig gemacht habe, dann können sie gerne gleich zum Telefon greifen uns sich ihr Kletzenbrot reservieren lassen. Wir habe aber im Advent auch immer eine größere Anzahl für Spontankäufe in den Geschäften.

Lassen Sie es sich schmecken,

wünscht Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Kontakt für Bestellungen:

Reichenthal: 07214 4028-22

Freistadt:  07942 77717

Altenberg: 07230 70950

 

 

 

Heute möchte ich Ihnen unseren “jüngsten” Lehrling vorstellen. Drei Jahre lang hat Laura Eder aus Lasberg die Landwirtschaftsschule in Hagenberg besucht. Doch anstatt einer Bäuerin wird aus der jungen Frau nun eine Bäckerin. Laura zeigt vor, dass man auch mit 17 noch sehr gut in eine Lehre einsteigen kann.

Laura Eder konnte sich nach der Schule noch nicht für eine konkrete Berufsausbildung entscheiden und stieg so in die Landwirtschaftsschule um. Erst nach und nach holte sich die Lasbergerin bei ihrer Mutter und ihrer Schwester, die zu Hause gerne backen, die Leidenschaft für Kuchen und Brot. Nach einem Praktikum in unserer Backstube hat sich Laura entschieden, eine Bäckerlehre zu machen.

Die 17-Jährige hat bereits während des letzten Schuljahres in der Landwirtschaftsschule die zehnwöchige Berufsschule für Bäcker absolviert und stieg somit nach Schulschluss gleich im zweiten Lehrjahr bei uns ein.

Eigene Produkte entwickeln

Als Lehrling schätzt Laura Eder die familiäre Atmosphäre in unserem Betrieb. Sie war gerne bereit, rasch auch verantwortungsvolle und herausfordernde Arbeiten zu übernehmen. Das Sechser-Zopf-Flechten für die Goli-Striezel zu Allerheilgen schaffte Laura schon locker. Stundenlang Mohnflesserl zu flechten, macht ihr dagegen weniger Spaß. Immer das gleiche zu tun findet sie nicht cool. Am liebsten möchte Laura selbst einmal eine Bäckerei leiten und eigene Produkte entwickeln, so wie unsere Kekse mit Sinn.

Ich freue mich persönlich, wenn ich so motivierte junge Menschen um mich habe und werde Laura nach besten Kräften fördern. Gerne nehmen wir auch noch weitere Lehrlinge auf  – bitte einfach melden unter: b.braeuer@braeuer.at. Arbeitszeit: von 5 Uhr früh bis 13 Uhr Mittag, 5-Tage-Woche.

 

euer Brotschafter Martin Bräuer

 

Gutes Brot und Gebäck sind wertvolle Lebensmittel, mit denen wir sorgsam umgehen sollten. Das fängt schon bei der Auswahl an – Industrieware oder Handwerksgebäck? Das ist nicht allein eine Preisentscheidung, sondern vor allem eine Grundsatzfrage. Fördere ich mit meinem Geld die handwerkliche Kultur des Brotbackens, oder den Einsatz von künstlichen Enzymen, Stabilisatoren und sonstigen Zusätzen aus dem Chemielabor?

Wer sich aber für wertvolles Handwerks-Gebäck entschieden hat, wirft dieses nicht weg, nur weil es vom Vortrag übriggeblieben und hart geworden ist. Es gibt viele Möglichkeiten, wie man Gebäck vom Vortag wieder auffrischen kann. Hier unser Tipp zum Ausprobieren:

Hart gewordenes Gebäck kurz unter fließendes Wasser halten, das feuchte Brot in Alufolie (oder Backpapier) wickeln und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad aufbacken. Hilfreich ist auch, ein Schälchen mit Wasser in den Backofen zu stellen. Nach wenigen Minuten (Semmerl zirka 5 Minuten, Weckerl 10 Minuten) die Hülle entfernen und noch kurz weiterbacken. Wichtig: Dann gleich genießen, noch lauwarm und frisch!

Natürlich kann man Weißgebäck nicht zu lange aufheben, weil es an Konsistenz verliert. Vollkornbrot – wenn es mit Natursauerteig gebacken wurde – hält sich wesentlich länger frisch. Die lebendigen Milchsäurekulturen des Sauerteigs lockern das Brot auf und verhindern zu schnelles austrocknen.

Lassen Sie uns Ihre Erfahrungen wissen, wir geben Ihre Tipps gerne an die Leser/innen dieses Blogs weiter. Gerne laden wir Sie ein, uns auch Ihre Rezepttipps zukommen zu lassen, wie man Brot vom Vortag in allerlei köstlichen Speisen weiterverarbeiten kann.

Ihr Brotschafter Martin Bräuer