Wenn man unseren großen, 3-Kilo-Steinofenbrotlaib in Händen hält und der Duft des frischen Brotes in die Nase steigt, dann ist das eigentlich schon eine vollwertige Mahlzeit für sich.

Natürlich kann man das aufgeschnittene Brot auch belegen oder bestreichen. Manche unserer Kunden schwören drauf, dass auf ein Bräuer-Steinofenbrot nur echte Butter aufgestrichen werden darf, sonst nichts. Und mir ist das so eigentlich auch am liebsten.

Wer aber gerne die Abwechslung liebt, ist auch mit feinen Aufstrichen gut versorgt. Daher habe ich ein paar Aufstrich-Tipps zusammengetragen, die – von Mitarbeiterinnen erprobt – schnell zubereitet sind und sehr gut zum Steinofenbrot passen.

Erdäpfelkas

Ein Klassiker der Mühlviertler Jausenküche ist der Erdäpfelkäse oder auf gut mühlviertlerisch „Erdäpfelkas“. Dazu braucht‘s eigentlich nur gekochte, geriebene Kartoffel, ein paar Löffel Sauerrahm, gehackte Zwiebel, Pfeffer, Salz und Schnittlauch zum Darüberstreuen.

Leinöltopfen

Genau so flott zubereitet ist der Mühlviertler Leinöltopfen. Dazu nimmt man einen Becher Topfen und gehackte Zwiebel, vermengt beides mit etwas Leinöl sodass die Masse streichfähig wird, salzt und pfeffert, fertig.

Mühlviertler Leinöltopfen mit Bräuers Steinofenbrot.

Kürbiskernaufstrich

Gut zum Brot passt auch der Kürbiskernaufstrich. Und da es auch im Mühlviertel immer mehr Kürbisbauern mit vortrefflichem Öl gibt, gilt auch diese Aufstrichvariante schon als mühlviertlerisch. Man nehme mageren Topfen, weiche Butter, Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, fünf Deka Kürbiskerne gehackt, ein bis zwei Esslöffel Kürbiskernöl, Schnittlauch, Petersilie, gemahlenen Kümmel, Salz und Pfeffer. Alles gut durchrühren, fertig.

Brotschafter Martin Bräuer

Kinder, wie die Zeit vergeht, kann man da nur sagen! Am 21. September feiern wir das 20-Jahr-Jubiläum unserer Filiale in Freistadt.

Mit erst 22 Jahren habe ich 1991 den Bäckereibetrieb in Reichenthal von meinem Vater übernommen. Natürlich wollte ich, wie jeder Jungunternehmer, einiges verändern. Als erstes kam der Umbau der Backstube dran. 1998 eröffneten wir dann unsere erste Filiale in Freistadt. Wir bieten den Bewohnern der Innenstadt seither als regionale Nahversorger  Brot und Gebäck stets frisch gebacken. Und mit dem angeschlossenen Café und den Brot-Snacks ist die Bräuer-Filiale auch eine „Energietankstelle“ für Altstadt-Besucher, Schüler und Berufstätige.

Mit dem „B“ in der Kruste

Unser Nahversorger-Konzept ist von Anfang an gut angenommen worden und die Bäckerei Bräuer aus Freistadt wohl nicht mehr wegzudenken. Das traditionell gebackene Steinofenbrot mit dem B in der Kruste wurde zur unserer bekanntesten Marke und zum Zugpferd der Bäckerei-Filiale.  Daneben haben auch unsere Mehlspeisen, wie die Mohnzelten, Schaumrollen oder Eclairs einen treuen Stammkundenkreis erobert.

Und seit fast zehn Jahren verkauft auch die Filiale in Freistadt unsere Bio-Dinkel-Kekse unter der Marke „Kekse mit Sinn“, die österreichweit bei Handelspartnern erhältlich sind. Seit dem Vorjahr betreiben wir neben dem Stammgeschäft in Reichenthal und der Filiale in Freistadt auch ein Geschäft in Altenberg und eine virtuelle Filiale im Internet mit dem Online-Shop unter der Adresse www.naturbaecker.at.

Schaubacken zum Jubiläum

Am Freitag, 21. September, wenn am Hauptplatz das Kürbisfest über die Bühne geht, feiern wir mit unserem Team und den Kundinnen und Kunden das runde Jubiläum – bei Schönwetter mit Gastgarten in der autofreien Pfarrgasse bis 20 Uhr. Aus Anlass des Jubiläums gibt’s an diesem Tag einen Rabattabzug von 20 Prozent auf Brot und Gebäck.

Liebhaber der feinen Bräuer-Mehlspeisen werden zum Fest mit Schaumrollen verwöhnt, die wir direkt vor den Augen der Kundinnen und Kunden vor dem Geschäft frisch formen und backen werden.

 PS:

In den weiteren Bräuer-Geschäften in Reichenthal und Altenberg wird mitgefeiert – auch hier gilt am 21. September die Rabatt-Aktion.)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Brotschafter Martin Bräuer

 

Naturbäcker Martin Bräuer / Fotocredit Bräuer

Drei Kilo wiegt der Bräuer Steinofenlaib und auch der Bräuer Roggenlaib ist mit drei Kilo ein ordentlicher „Kraftlackel“. Dass wir so wie früher große Laibe backen, das ist heute für Backwaren schon ungewöhnlich. Die Backindustrie richtet sich nach Single-Haushalten aus und bietet immer kleinere Mengen – oft zu erstaunlich großen Preisen – an. Wir bleiben unserer Tradition treu und backen weiterhin sogenannte „Großbrote“. Gerne zerteilen wir diese dann im Geschäft auf Viertelgrößen.

„Warum backt ihr das Brot dann nicht gleich kleiner?“, werde ich manchmal gefragt. Da ist es mir wichtig, dass Kunden über die Vorteile von Großbroten Bescheid wissen:

Der wichtigste Vorteil ist, dass größere Laibe mehr von der Krume bieten. Die Krume, also das Innere des Brotes, bleibt „saftiger“, auch wenn die Kruste schön „resch“ ist. Der Geschmack des Brotes mit seinen feinen Gewürzen entwickelt sich ebenfalls in der größeren Menge besser. Und aufgeschnitten ergibt ein großes Brot bei Bedarf vier praktische Haushaltsgrößen mit ganz viel feiner Krume.

So ein Butterbrot ist eine Klasse für sich!

Die Simperl (Backformen) für unsere Brote werden extra für uns nach Maß gefertigt. Darauf sind wir stolz, weil Großbrote heute nur mehr echte Handwerksbäcker machen.

Wir bleiben groß,

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Bäckerei Bräuer jetzt auch mit Online-Shop:

Köstliches Steinofenbrot, Dinkel und Gerstenweckerl sowie die beliebten Bräuer Mohnzelten und natürlich „Kekse mit Sinn“ sind in den Bäckerei-Bräuer-Geschäften in Reichenthal, Altenberg und Freistadt erhältlich. Jetzt gibt es noch eine weitere Filiale im Internet. Damit rückt der Mühlviertler Naturbäcker wieder ein Stück näher zu seinen Kunden.

Mit dem Stammgeschäft in Reichenthal und den Filialen in Freistadt und Altenberg ist Naturbäcker Martin Bräuer in den Bezirken Linz-Urfahr und Freistadt gut aufgestellt. Frische Backwaren werden täglich auch mit Gai-Fahrern in der Region ausgeliefert. Österreichweit erhältlich sind Bräuers „Kekse mit Sinn“. Die Bio-Dinkel-Kekse werden über zahlreiche  Handelspartner vertrieben. Mit 34 Mitarbeitern zählt Bräuer zu den größten Handwerksbäckereien im Mühlviertel.

Jetzt öffnete Martin Bräuer seine nächste Filiale im Internet. „Mit dem Online-Shop wollen wir Kunden und Kundinnen außerhalb unseres Liefergebietes auch die Möglichkeit geben, sich mit echtem Sauerteig-Brot und mit feinen Backwaren aus dem Mühlviertel einzudecken“, erklärt Naturbäcker Martin Bräuer.

Im Online-Shop www.naturbaecker.at bietet Bräuer gegen Vorkasse eine Auswahl der beliebtesten Brotsorten und Kekse mit Sinn zum Verkauf an. Die Mühlviertler Backwaren werden nach abgeschlossener Bestellung frisch gebacken, verpackt und dem Versandpartner übergeben. In der Regel sind sie schon am darauffolgenden Tag beim Kunden.

Mitglied der „Troadbäcker“

Der Mühlviertler Naturbäcker Martin Bräuer ist Gründungsmitglied der oberösterreichischen Troadbäcker-Vereinigung, die sich schon seit beinahe 20 Jahren auf die Verwendung von regionalen Zutaten eingeschworen hat. Das Getreide wird von Vertragslandwirten ausschließlich in Oberösterreich angebaut und kommt dann zum Troadbäcker-Müller.  In der Mühle wird die Qualität kontrolliert und das Getreide eingelagert, um für die Troadbäcker bei Bedarf Mehl daraus zu mahlen. Derzeit gibt es in Oberösterreich vier Troadbäcker und drei Troadbäcker-Mühlen sowie eine Gewürzmühle, die die Bäcker mit Brotgewürzen beliefert.

Direkt in der Backstube gemahlen wird das Bio-Dinkelkorn, das unmittelbar danach, mitsamt dem Dinkelkeimling, für die bekannten „Kekse mit Sinn“ verarbeitet wird. Aktuell sind sieben Sorten der Bio-Kekse im Handel erhältlich.

Info-Box

Naturbäcker Martin Bräuer führt im oberösterreichischen Reichenthal eine Bäckerei mit 34 Mitarbeitern und drei Filialen. In 29 Verkaufsstellen in Oberösterreich sind Bräuer-Backwaren ebenfalls erhältlich. Neben der regionalen Nahversorgung mit Brot, Gebäck und Süßwaren beliefert die Handwerksbäckerei ihre Kunden österreichweit mit Spezialprodukten. So gibt es „Kekse mit Sinn“, die Martin Bräuer aus Bio-Dinkel nach eigenen Rezepten erzeugt bei zahlreichen Handelspartnern.

 

Bei den Bräuer-Brotwochen von 22. Mai bis 9. Juni 2017 können Kund/innen Ideen für das Backen mit Brot vom Vortag einbringen und Gratis-Rezeptkarten mit nach Hause nehmen.

Brot aus unserer Backstube  – gebacken mit Getreide aus Oberösterreich und echtem Natursauerteig – ist ein wertvolles Lebensmittel. Auch am nächsten und übernächsten Tag ist dieses Brot aufgrund seiner hohen Qualität noch so wertvoll, dass es auf keinen Fall weggeworfen werden soll auch wenn man einmal zu viel eingekauft hat.

Bei den Aktionstagen Nachhaltigkeit von 22. Mai bis 9. Juni machen wir darauf aufmerksam, dass es sich lohnt, Brot vom Vortag weiterzuverarbeiten. Zum Beispiel zu herzhaften Mehlspeisen. Daher laden wir zu  „Brotwochen“, in denen speziell für die Weiterverwendung von Brot vom Vortag geworben wird. Dazu wird es Gratis-Rezeptkarten für Steinofenbrot-Kuchen geben und dieser wird auch in den Bräuer-Geschäften in Altenberg, Freistadt und Reichenthal zum Verkosten angeboten.

Ebenso freuen wir uns, wenn Kundinnen und Kunden ihre Rezepte für das Kochen und Backen mit Brot vom Vortag vorbeibringen. Für jedes Rezept, das anschließend auf der Webseite www.naturbaecker.at veröffentlicht wird, bedanken wir uns mit einem 5 Euro Einkaufsgutschein.

Ich freue mich auf Ihre Rezeptideen,

Brotschafter Martin Bräuer

Warum Brot in einer traditionellen Bäckerei kaufen  und nicht in den immer zahlreicher werdenden Backshops? Als Troadbäcker der ersten Stunde haben wir da natürlich eine ganz klare Position. Wir vertrauen auf unser Getreide, weil wir viele  Bauern kennen, auf deren Feldern es wächst. Wir schauen auf kurze Wege vom Feld zur Mühle und zur Backstube. Wir verzichten auf fertige Backmischungen aus der Backwarenindustrie. Wir rühren unseren eigenen Sauerteig an und wir geben unserem Brot und Gebäck die Zeit, die es braucht, um gesund heranzureifen.

Bäckerei BräuerNeben all diesen Fakten geht einem als Handwerksbäcker aber auch noch ein anderer Gedanken durch den Kopf:  Die Menschen tragen Kleidung, aber kennen sie noch einen Schneider? Sie tragen Schuhe, aber kennen sie noch einen Schuster? Das sind zwei Berufe, die es so gut wie nicht mehr gibt. Wir möchten nicht, dass es irgendwann heißt „Ich esse zwar Brot, aber ich kenne keinen Bäcker mehr“.

Haltet das Handwerk hoch – bittet

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

 

Brot im Kühlschrank zu lagern, kann ich nicht empfehlen. Denn Kälte knapp oberhalb des Gefrierpunktes sorgt dafür, dass Brot  besonders schnell hart wird.

Die bessere Alternative ist es, das Brot in Scheiben zu schneiden und einzufrieren. So lässt sich das Brot portionsweise ganz einfach wieder auftauen. Und wenn es ganz schnell gehen muss, einfach in den Toaster!

Bäckerei BräuerHartes Brot ist aber nicht schlecht, wenn es einmal ein wirklich gutes frisches Brot war. Daher bieten wir jetzt auch Semmelbrösel und Knödelbrot aus unseren feinen Dinkelbackwaren an. Wir haben Dinkel-Semmel, Dinkel-Gärtnerin, DinkelHans und DinkelGreti sowie Sportlerweckerl aus Bio-Dinkel im Programm. Dieser wird unmittelbar vor dem Backen in der Backstube frisch gemahlen – mitsamt dem wertvollen Keimling. Damit geben wir die darin enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe mit dem Gebäck an unsere Kunden weiter. So soll backen sein,

meint Ihr Brotschafter Martin Bräuer

 

 

In Linz haben sich kürzlich die besten Bäckermeister des Landes und Europas gemessen. Rund 1300 Brote, Gebäcke, Feingebäcke und Schaustücke wurden für den 17. Internationalen Brotwettbewerb 2016 eingereicht. Damit wurde sogar die Rekordbeteiligung von 2013 übertroffen.

Naturbäcker Martin BräuerDie große Zahl an Broten, die die Jury zu bewerten hatte zeigt, dass handwerklich gefertigtes Gebäck wieder geschätzt und nachgefragt wird. Wir freuen uns über die sehr schönen Ergebnisse für unsere Bräuer-Produkte. Gold gab es für das Steinofenbrot, den Roggenlaib und das Kürbiskernbrot, mit Silber für DinkelHans, DinkelGreti, Hausbrot,  Krustenbrot und Briochekipferl  und Bronze für Vitalweckerl.

Regionale Rohstoffe sowie natürlicher und selbst zubereiteter Sauerteig sind die Basis für diesen schönen Erfolg. Solides Können in der Backstube und verantwortungsvoller Umgang mit dem Lebensmittel Brot sind ein weiterer Beitrag, den wir für die Brotkultur in Oberösterreich leisten können,

meint Brotschafter Martin Bräuer

 

ButterbrotWir kennen das Phänomen – fällt einem ein Butterbrot vom Tisch, landet es zielsicher mit der Butterseite nach unten. Schöne Bescherung! Warum das so ist, hat die beliebte TV-Serie „Sendung mit der Maus“ dokumentiert. Die Redaktion beruft sich dabei auf den britischen Physiker Robert Matthews. Der hat Fallhöhe, Flugzeit und andere Parameter in eine mathematische Gleichung gepackt und kommt zu dem Ergebnis, dass das Brot bei einem Fall vom Tisch in Normhöhe gerade genug Zeit hat, eine Drehung um 180 Grad zu vollziehen – ergo landet es auf der Butterseite. Eine vollständige Drehung würde es nur schaffen, wenn der Tisch mindestens drei Meter hoch wäre.

Für so kuriose Infos haben wir immer ein offenes Ohr – schließlich wollen wir alles wissen, was es über Brot zu wissen gibt. Also, wenn auch Sie eine Geschichte zum Thema Brot haben, die hier in diesem Blog weitergegeben werden sollte, dann schreiben Sie uns bitte: kundenservice@braeuer.at, Stichwort: Blog

Freut sich auf Ihre Beiträge, Fragen und Anregungen,

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Beim Handwerksbäcker spielt der Sauerteig eine große Rolle. Das sogenannte „Urei“ ist der Treiber, der unser köstliches Steinofenbrot zu seiner schönen Form aufgehen lässt und es luftig und gut verdaulich macht. Dafür setzen wir Sauerteig täglich frisch an und lassen ihn heranreifen. Erst dann wird er weiterverarbeitet.

Bäckerei BräuerGinge das nicht viel schneller mit Backpulver? Backpulver als Triebmittel kommt nur für sogenannte „schnelle Brote” wie Kuchen- oder Topfengebäck zum Einsatz. Beim Backen mit Backpulver kann man also nicht von einem echten Brotback-Prozess sprechen.  Dafür wird Hefe und Sauerteig eingesetzt.

Wir bereiten unseren Sauerteig in drei Stufen zu: Der Prozess des Heranreifens dauert etwa 20 Stunden

Anfrischsauer: das Anstellgut, eine Portion Vollsauer,  vermengen  wir  mit Roggenmehl und Wasser.  Bei einer Temperatur von ca. 24°C entwickeln sich teiglockernden Gase.

Grundsauer:  wir geben wieder Roggenmehl und Wasser dazu. Es entwickeln sich die Geschmacksstoffe und der Grundsauer hat einen fein-säuerlichen Geruch.

Vollsauer:  weitere Zugabe von Mehl und Wasser. Wenn der Vollsauer reif ist, ist der Sauerteig fertig entwickelt zum Brot backen.

Ein Rest vom Vollsauer, das Anstellgut, bleibt zurück, um den Sauerteig für den nächsten Tag anzurühren.

Ein wahrer Sauerteigfan,

Ihr Martin Bräuer