Das Osterfest gehört zu den sinnlichsten Festen im Jahreskreis. Wenn die Natur erwacht und alles grünt und sprießt, dann tut das auch unserem Gemüt so richtig gut. Und so liegt es auf der Hand, dass gerade zu Ostern viele kulinarische Bräuche und Gepflogenheiten für entsprechenden Genuss sorgen.

In Reichenthal gibt’s noch den schönen Brauch, dass nach der Auferstehungsfeier, die am Palmsamstag um 20 Uhr in der Pfarrkirche stattfindet, sogenannte „Beichtkipferl“ verteilt werden.

Das sind köstliche, kleine Butterkipferl, die oft schon verspeist werden, während die Kirchbesucher vor dem Heimweg noch ein wenig „zusammenstehn“ am Kirchenplatz.

Und natürlich wird auch bei uns die Speisenweihe noch von vielen Familien praktiziert. Sie nehmen Selchfleisch, Eier, Salz und Brot mit in die Kirche, wo diese gesegnet werden. Und beim Osterfrühstück gibt’s dann das „Gweichte“, das nach der Fastenzeit mit besonderem Genuss verspeist wird.

Traditionell soll im Mühlviertel am Ostertisch auch ein „Godnkipferl“ dabei sein, das die Taufpaten schon am Vortag ihren Patenkindern vorbeigebracht haben. Und – ein Brauch der jüngeren Zeit – ein köstliches Osterlamm aus Kuchenteig.

Wenn die Kinder sich dann am Ostersonntag am Nachmittag auf die Suche nach ihrem Osternesterl machen, dann gucken daraus neben den bunten Eiern auch gerne unsere Brioche-Osternesterl heraus oder Osterhaserl mit Fondant (Zuckerguss).

Sie sehen, rund um Ostern gibt’s bei uns in der Backstube besonders viel zu tun. Wer also all die frischen Köstlichkeiten mit nach Hause nehmen möchte, tut gut daran, gleich heute noch seine Bestellung aufzugeben – entweder direkt in unseren Geschäften, oder per Telefon.

Reichenthal: 07214 402822

Freistadt: 07942 77717

Altenberg: 07230 70950

In diesem Sinne, frohe Ostern,

Die wohl längste Tradition unter den Gebäcksorten aus unserer Backstube haben die österlichen God´nkipferl. Lange bevor das feine Osterlamm aus Kuchenteig über den Ladentisch ging, hat schon Großvater Anton Bräuer das große God´nkipferl für seine Kunden gebacken.

Im Mühlviertel hat sich die Tradition des God´n Kipferls (auch Osterkipferl genannt) aus der Backstube erhalten. Die Vorbestellungen langen oft schon weit vor Ostern ein. Nach altem Brauch bekommen die Patenkinder von den God´n Leuten (Taufpaten) zu Ostern ein extra große, süßes God´nkipferl geschenkt, welches dann traditionellerweise in der Familienrunde am Ostersonntag  zum Kaffee gemeinsam verspeist wird.

Was macht ein Osterkipferl zum original Bräuer God´nkipferl?

Wir legen großen Wert auf Zutaten, die in unmittelbarer Nähe zur Bäckerei „geerntet“ werden. Mehl aus Oberösterreich wird in der Dirneder-Mühle in Perg gemahlen, frische Eier liefert Familie Leitner aus Lichtenberg, die Teebutter kommt von der Berglandmilch-Molkerei. Dazu kommen frische Hefe, Zucker für die Süße und eine Prise Salz. Obenauf prangt eine feine Krone aus Hagelzucker.

Das Um und Auf aber ist Zeit, die wir dem Teig zum Rasten geben, damit der Germteig schön aufgeht und locker wird. Und schließlich braucht es viel Übung, denn die großen Kipferl werden natürlich von Hand gewickelt. Erhältlich sind die Bräuer-God’nkipferl in unseren Bäckerei-Geschäften in Reichenthal, Altenberg und Freistadt. Um Vorbestellung wird gebeten – entweder direkt im Geschäft oder telefonisch:

Reichenthal: 072 14 / 40 28 22

Freistadt: 07942 77717

Altenberg: 07230 70950

Wir freuen uns über Ihren Anruf,

mit vorösterlichem Gruß, Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Wenn man unseren großen, 3-Kilo-Steinofenbrotlaib in Händen hält und der Duft des frischen Brotes in die Nase steigt, dann ist das eigentlich schon eine vollwertige Mahlzeit für sich.

Natürlich kann man das aufgeschnittene Brot auch belegen oder bestreichen. Manche unserer Kunden schwören drauf, dass auf ein Bräuer-Steinofenbrot nur echte Butter aufgestrichen werden darf, sonst nichts. Und mir ist das so eigentlich auch am liebsten.

Wer aber gerne die Abwechslung liebt, ist auch mit feinen Aufstrichen gut versorgt. Daher habe ich ein paar Aufstrich-Tipps zusammengetragen, die – von Mitarbeiterinnen erprobt – schnell zubereitet sind und sehr gut zum Steinofenbrot passen.

Erdäpfelkas

Ein Klassiker der Mühlviertler Jausenküche ist der Erdäpfelkäse oder auf gut mühlviertlerisch „Erdäpfelkas“. Dazu braucht‘s eigentlich nur gekochte, geriebene Kartoffel, ein paar Löffel Sauerrahm, gehackte Zwiebel, Pfeffer, Salz und Schnittlauch zum Darüberstreuen.

Leinöltopfen

Genau so flott zubereitet ist der Mühlviertler Leinöltopfen. Dazu nimmt man einen Becher Topfen und gehackte Zwiebel, vermengt beides mit etwas Leinöl sodass die Masse streichfähig wird, salzt und pfeffert, fertig.

Mühlviertler Leinöltopfen mit Bräuers Steinofenbrot.

Kürbiskernaufstrich

Gut zum Brot passt auch der Kürbiskernaufstrich. Und da es auch im Mühlviertel immer mehr Kürbisbauern mit vortrefflichem Öl gibt, gilt auch diese Aufstrichvariante schon als mühlviertlerisch. Man nehme mageren Topfen, weiche Butter, Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, fünf Deka Kürbiskerne gehackt, ein bis zwei Esslöffel Kürbiskernöl, Schnittlauch, Petersilie, gemahlenen Kümmel, Salz und Pfeffer. Alles gut durchrühren, fertig.

Brotschafter Martin Bräuer

Bräuer beim Brotfestival

Erstmals präsentiert sich unsere Bäckerei heuer beim Kruste&Krume Brotfestival in Wien. Im Rahmen der vierten Ausgabe des Festivals stellen sich handwerklich produzierende Bäckereibetriebe aus ganz Österreich  mit ihren Lieferanten vor und zeigen, was richtig gutes Brot ausmacht.

Brauchtumsgebäck in Wien

Gutes Brot braucht die besten Rohstoffe. Deshalb stehen alte, rare Getreidesorten, die für eine neue Vielfalt des Geschmacks sorgen, im Mittelpunkt des Brotfestivals, das von der ehemaligen TV-Moderatorin Barbara van Melle gegründet wurde. Auf der Bühne präsentiert wird traditionelles Brauchtumsgebäck. Dabei werden wir unsere beliebten „God’nkipferl“ vorstellen.

Veranstaltungsort: Marx Halle Wien, Karl-Farkas-Gasse 19, 1030 Wien

Termin: 23. März 2019, 9.00 bis 19.00 Uhr

Genusserlebnis in Linz

Eine Woche später wird heuer erstmal  in Linz unter dem Titel „Brotkultur“ der 1.  Oberösterreichische Bäckermarkt  stattfinden, bei dem wir natürlich auch dabei sind.

Mit dieser Veranstaltung wird den Konsument/innen die Vielfalt der handwerklich produzierten oberösterreichischen “Brotkultur”, kombiniert mit Speck und Bierspezialitäten präsentiert und regionale Produkte mit ihren traditionellen Herstellungsverfahren erklärt.
Handwerksbäcker aus allen Regionen Oberösterreichs präsentieren und verkaufen ihre Hausspezialitäten, geben allen Interessierten Auskünfte zu Rohstoffen und Herstellungsverfahren und lassen kulinarisch Neugierige gerne ihre Produkte kosten.

Ein verstärktes Qualitätsbewusstsein für regionale Produkte zu schaffen, ist bei dieser Veranstaltung der Wirtschaftskammer das Ziel.

Veranstaltungsort: Promenadengalerien, Promenade 23s, 4020 Linz

Termin: 30. März, 10 bis 17 Uhr

Ich freue mich, dass es solche Qualitätsinitiativen gibt!

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

In drei Bäckerei-Bräuer-Fachgeschäften und bei zahlreichen Handelspartnern, bei unseren Gaifahrern und im Online-Shop www.naturbaecker.at sind Bräuer Brot- und Backwaren erhältlich.

Heuer kommt dazu auch wieder eine ganze Reihe Veranstaltungen und Märkte, wo wir als mit unseren Broten und als Kekse-mit-Sinn-Bäcker mit dabei sein werden.

Den Auftakt macht am 23. März das Brotfestival „Kruste und Krume“ in Wien in der Marx Halle, Karl-Farkas-Gasse 19, von 9 bis 19 Uhr.  Kruste&Krume ist ein Fest des Bäckerhandwerks und vereint Bäckerinnen und Bäcker, die gutes Brot lieben und sich dem Handwerk, der Qualität und der Tradition verschreiben.  

Weiter geht’s von 29. bis 31. März bei der Kuchen- und Kreativmesse in Wels. Hier präsentieren wir uns als Mitglieder des Vereins „Mühlviertel Kreativ“ vor allem mit Kekse mit Sinn.

Am 13. April sind wir mit einem Stand in der Samtgasse in Freistadt vertreten beim Oster- und Schmankerlmarkt von 9 bis 17 Uhr. Hier gibt’s Brot, Mehlspeisen und Kekse vom Bräuer und rundherum wird feine Kulinarik aus dem Mühlviertel angeboten.

Der nächste Auftritt ist für 11. Mai beim Genussfestival in Ried geplant und am 15. Juni präsentieren wir uns wieder beim Fest der Natur in Linz.

Ein Fixpunkt in unserem Veranstaltungskalender  ist auch die Mühlviertler Messe – wo Bräuer-Schaumrollen stets sehr gefragt sind. Und für den Herbst werden wir wieder einen Verkaufsstand buchen beim großen Genusslandfest auf der Landstraße.

Den Abschluss unserer „Markt-Auftritte“ bildet schon traditionell der Adventmarkt in Reichenthal am Wochenende vom 30. November / 1. Dezember.

Wir laden Sie herzlich ein, diese Veranstaltungen zu besuchen und freuen uns auf viele interessante Gespräche,

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Fotos: www.lukaslorenz.com, www.muehlviertel-kreativ.at und www.krusteundkrume.at

Wer in die Alltagssprache hineinhört, stößt dort und da auch auf Sprichwörter, die mit Brot zu tun haben. „Einen Toast“ ausbringen, beispielsweise. Das bedeutet, dass man jemanden hochleben lässt – zum Geburtstag oder einem anderen Anlass.

Als Kinder hörten wir oft: „Butterbrot macht Wangen rot“. Damit kam die Bedeutung des Brotes als Grundnahrungsmittel zum Ausdruck. Die Butter dazu war zu gewissen Zeiten schon eine Draufgabe, die sich nicht jeder leisten konnte.

Am liebsten ist mir der Spruch: „Brot und Salz, Gott erhalt’s“. Damit ist der gute Segen für ein junges Paar oder für einen Umzug in ein neues Heim verknüpft. Das Brot, das wieder als Synonym für den Lebenserhalt steht und dazu das Salz, das auch eine hohe Bedeutung hat als natürlicher Würz- und Konservierungsstoff. Daher hat sich bis heute der Brauch gehalten, dass man Neuankömmlinge mit Brot und Salz begrüßt.

Schreiben Sie mir, wenn auch Sie Sprichwörter mit Brot kennen, ich freue ich mich über Ihren Kommentar,

Brotschafter Martin Bräuer

Zum Brotbacken muss man sich Zeit nehmen. Das ist das oberste Gebot in unserer Handwerksbackstube. Denn das Herzstück eines guten Brotes ist der Sauerteig und der muss in vielen Stunden reifen und rasten.

Besonders brauchen echte Vollkornbrote die Kraft des Sauerteiges, damit diese trotz des schwereren Vollkornmehles gut aufgehen und eine feine Krume bekommen. Der Sauerteig ist aber auch für den feinen aromatischen Geschmack des Brotes verantwortlich. Und schließlich bleiben Sauerteigbrote auch länger frisch.

Beim heutigen Rezepttipp haben wir die Langsamkeit des Brotes mit der Schnelligkeit der asiatischen Küche zusammengetan. Aus Helene Brandstätters Buch „Kochen mit Brotresten“ stammt der Brot-Wok mit Gemüse. Statt Reis ist dabei Brot mit an Bord und ruck-zuck ist ein g’schmackiges Mittagessen fertig.

Guten Appetit, wünscht

Brotschafter Martin Bräuer

PS. Erhältlich ist das Buch „Kochen mit Brotresten“ im gut sortierten Buchhandel und im MÜK in Freistadt.

Zwar sind in einigen Kekse-mit-Sinn-Sorten auch Schokostückchen enthalten, aber jetzt gibt es auch ein Produkt, bei dem die Schokolade die Hauptrolle spielt: Erstmals winkt “Gute Laune” als Schokolade.

Kekse mit Sinn um einen Schokoriegel zu erweitern, ging mir schon länger durch den Kopf. Im Netzwerk der oberösterreichischen Genussland-Produzenten hab’ ich schließlich den idealen Partner dafür gefunden. Martin Mayer gilt als einer der Besten seiner Zunft. Jedes Stück Schokolade wird vom Rösten der Kakaobohnen bis zum Verpacken per Hand gefertigt.

Gesundes Naschen und hoher Genuss schließen einander nicht aus.

Also kam es zur wunderbaren Verschmelzung von handgemachter Bio-Schokolade mit feinen Bio-Dinkelkeksen zur Zartbitter-Schokolade „Gute Laune“.

Kekse und Gewürze

Die Kekse kommen direkt aus unserer Backstube zum Schokoladenmacher, werden fein gerieben und mit den typischen Gute-Laune-Gewürzen der 60-prozentigen Kakaomasse beigemengt. In der Schokolade sind die gleichen Kekse, die wir auch für den Handel in unsere gelben Packungen abfüllen. Sogenannten „Bruch“ gibt es bei uns nicht, weil Kekse mit Sinn  mit großer Sorgfalt per Hand gefertigt werden.

Schokolade für Veganer

Die feine Zartbitterschokolade mit Dinkelkeksen, Zimt, Muskat und Nelken schmeckt wunderbar mild, ist nicht zu süß und kommt ohne tierische Inhaltsstoffe aus. Damit ist „Gute Laune Schokolade” auch für Veganer ein Genuss.

Erhältlich ist die Schokolade in unseren Geschäften in Reichenthal, Altenberg und Freistadt, im MÜK Freistadt und im Online-Shop www.naturbaecker.at

Gute Laune, wünscht Brotschafter Martin Bräuer

Rund eine Million Krapfen werden in Österreich allein am Rosenmontag und am Faschingsdienstag verspeist. Aber auch darüber hinaus zählen Krapfen zu den beliebtesten Mehlspeisen im Land. Beim Bräuer gibt’s Krapfen wie im Märchen.

Rapunzel Krapfen, Schneewittchen Krapfen, Rotkäppchen Krapfen und Böser Wolf Krapfen  sowie Froschkönig Krapfen sind seit einigen Jahren Besonderheiten aus unserer Backstube.

Den Anstoß zu den märchenhaften Krapfenköstlichkeiten gab meine Frau Brigitta. Sie ist gelernte Kindergärtnerin und weiß daher, dass Kinder – aber auch Erwachsene – gerne Märchen hören. Wie aber schmecken Märchen? Märchen schmecken so süß, wie Krapfen. Denn sie haben immer ein Happy End. Unsere Idee war es daher, Krapfen so zu kreieren, dass sie im Geschmack und im Aussehen zu den verschiedenen Märchen zugeordnet werden konnten.

Böser Wolf Krapfen mit Parisercreme und Weichselfülle erinnern natürlich an das arme Rotkäppchen, das im Bauch des bösen Wolfs gelandet ist. Im Schneewittchen Krapfen mit weißer Pariser Creme und Erdbeerfülle klingt die Beschreibung des schönsten Mädchens weit und breit mit – „die Haut weiß wie Schnee, der Mund rot wie Blut…“. Und Rapunzel Krapfen aus geflochtenem Teig mit aufgeschlagener Vanillecreme und einem Schuss Eierlikör sind wie der zur Mehlspeise gewordene blonde Haarschopf des Mädchens, das auf ihren Traumprinzen wartet. Froschkönig Krapfen mit feiner Pistaziencremefüllung schlagen die Verbindung zum verwunschenen Prinzen, der als grüner Laubfrosch sein Dasein fristen musste. Bis – ja bis sie alle erlöst und die feinen Krapfen verspeist sind.

Ende gut alles gut, meint Brotschafter Martin Bräuer

Lebendige Milchsäurekulturen sind das Um und Auf des echten Sauerteigs, mit dem wir in unserer Backstube Brot backen. Sie lockern das Brot auf und gleichzeitig setzen die Mikroorganismen aus dem Sauerteig einen Fermentationsprozess in Gang, bei dem Milchsäure entsteht, die das Getreide besser bekömmlich macht. Ein hochqualitatives Sauerteigbrot braucht also ausreichend Zeit, bis es sein volles Aroma entwickelt hat und besonders gut verdaulich ist. Das betrifft die Herstellung und auch die Lagerung.

Wenn Sie beim Bäcker Sauerteigbrot  sehen – greifen Sie zu! Solche Brote sind erfreulicherweise am nächsten Tag sogar noch aromatischer und bekömmlicher. Lagern Sie das Brot zu Hause am besten in einer Brotdose oder in unserer Papierverpackung, die es vor Austrocknung schützt, aber keine Schimmelbildung fördert.

Sauerteig-Brot  ist auch ideal zum Einfrieren,

rät Brotschafter Martin Bräuer