Manche Menschen heben altes Brot auf, um es bei nächster Gelegenheit an Vögel oder Schwäne zu verfüttern. Gleichzeitig hört man immer wieder, dass das nicht gut für die Tiere sei.

Bio-Dinkel-Semmerl„Bei einer maßvollen Fütterung – also keine ganzen Laibe, sondern wenige in Stücke gebrochene Brotscheiben – muss man sich keine Sorgen um die Gesundheit der Vögel machen“, sagt ein Fachmann in der Ausgabe der „Tierwelt“. Manche Städte und Gemeinden ersuchen die Bevölkerung, Wasservögel nicht zu füttern. Dies solle man aber respektieren, betont der Vogelkundler. Er weist außerdem darauf hin, dass Füttern für die Vögel nicht überlebensnotwendig ist: „Die Wasservögel, die bei uns überwintern, sind bestens an die Verhältnisse angepasst und finden in geeigneten Gebieten auch ohne unsere Hilfe genug Nahrung.“

Es wäre schade, wenn Brot, das noch essbar ist, an Tiere verfüttert wird, die das gar nicht brauchen. Also sollte man wohl abwägen, was man mit altem Brot tatsächlich tut. Wir sammeln jedenfalls Rezepte, wie man aus Altbrot noch feine Gerichte für die Menschen zaubern kann. Auch Ihre Ideen dafür sind willkommen an: kundenservice@braeuer.at

Ihr Brotschafter und Tierfreund

Martin Bräuer

Kekse backen gehört zu den schönsten Weihnachtsvorbereitungen. Bei unseren Kindern war das Vernaschen gleich nach dem Backen immer am schönsten. Also haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir Familien ein genussvolles Backerlebnis bescheren könnten.

Brigitta und Martin Bräuer - Kekse mit Sinn im Glas
Brigitta und Martin Bräuer backen Kekse mit Sinn aus dem Glas.

Den Duft aus der Backstube liefern nun die neuen „Kekse mit Sinn im Glas“ bis nach Hause. „Starker Bär“, „Gute Laune“  und „SchneeHaserl“ sind als fertige Backmischung, schichtweise abgefüllt im transparenten Weck-Glas erhältlich. Daheim kommen noch Butter und Schlagobers dazu und schon kann der Back-Spaß beginnen.

Die fertige Zutatenmischung gibt’s im praktischen Halb-Liter-Weckglas ist zum Preis von 14,90 Euro in den Bäckerei-Bräuer Filialen in Freistadt, Reichenthal und Altenberg, im MÜK (Mühlviertel-Kreativ-Haus in Freistadt), sowie im Online-Versand.  Natürlich sind unsere „Kekse mit Sinn“ in allen sechs Sorten auch weiterhin fertig gebacken in zahlreichen Geschäften in Österrreich erhältlich.

„Kekse mit Sinn“ werden in unserer Backstube in Reichenthal im Mühlviertel aus frisch gemahlenem Dinkelmehl aus der hauseigenen Mühle zubereitet. Die Kekse enthalten das volle Korn samt Keimling. Das verwendete Getreide stammt zu 100 Prozent aus Österreich. Das ist mir besonders wichtig, denn Naschen darf auch gesund sein,

meint Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Im Oktober und im November haben wir die Montage in unserer Bäckerei ganz der Mohnvielfalt verschrieben und so sind die „Mohntage“ entstanden. Qualitätsvollen Mohn für unsere Bäckerei zu bekommen war und ist mir ein persönliches Anliegen. Mohn ist in so vielen köstlichen Mehlspeisen drinnen – gerade in unserer böhmisch-mühlviertlerischen Backtradition.

mohnschneckenAls Handwerksbäcker bin ich besonders anspruchsvoll, was die Qualität des verwendeten Mohns betrifft und wir sind ständig dabei, neue und interessante Produkte zu kreieren. Dazu brauchen wir nicht nur hochwertige, rückstandsfreie und morphinfreie Mohnsamen für süßes und für pikantes Gebäck. Für mich ist auch die Mohnvielfalt, die Produkte einzigartig macht, ein Thema. Mohnzelten, Mohnstrudel, Mohnkipferl, Mohnflesserl, Mohnstangerl – groß ist die Auswahl an Köstlichkeiten, die aus der Bäuerischen Backstube angeboten werden. Grauer, blauer und weißer Mohn werden dazu verarbeitet.

Ich freue mich, dass ich in Sachen Mohnvielfalt einen wichtigen Mitstreiter gewinnen konnte: Peter Köppl arbeitet hauptberuflich als Ackerbaureferent in der Landwirtschaftskammer Oberösterreich. Seine große Leidenschaft ist die Pflanzenzucht. Auf seinen privaten Versuchsflächen in Neumarkt experimentiert er vor allem mit Samen von Gewürz- und Ölpflanzen. Den Mohn hat Köppl besonders ins Auge gefasst, weil es hier höchst an der Zeit war, Herkunftssicherheit zu schaffen.

Danke für die gute Zusammenarbeit,

sagt Brotschafter Martin Bräuer

 

Seit wir auf diesem Blog über den Wert von gutem Brot schreiben und auch darüber, wie man das Brot möglichst lange genießen kann, erreichen uns immer wieder Tipps auf Facebook oder per Mail. Vorweg vielen Dank für die guten Ratschläge und persönlichen Erfahrungen, die da dahinterstehen. Gerne wollen wir hier den einen oder anderen Tipp weitergeben.

So schreibt etwa Helene Höller, wie sie harte Semmerl wieder genießbar macht:

Bio-Dinkel-Semmerl„Wenn ein Semmerl zu hart geworden ist, muss es nicht gleich zu Knödelbrot verarbeitet werden. Versuchen Sie, es mit einem kleinen Trick wieder gut essbar zu machen: Das Semmerl in ein feuchtes Tuch einschlagen – maximal zwei Minuten lang drinnen lassen. Dann fünf Minuten lang bei 150 Grad im Backrohr aufbacken. Fertig ist das Frühstücksgebäck.“

Immer offen für gute Ideen,

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

 

 

Warum Brot in einer traditionellen Bäckerei kaufen  und nicht in den immer zahlreicher werdenden Backshops? Als Troadbäcker der ersten Stunde haben wir da natürlich eine ganz klare Position. Wir vertrauen auf unser Getreide, weil wir viele  Bauern kennen, auf deren Feldern es wächst. Wir schauen auf kurze Wege vom Feld zur Mühle und zur Backstube. Wir verzichten auf fertige Backmischungen aus der Backwarenindustrie. Wir rühren unseren eigenen Sauerteig an und wir geben unserem Brot und Gebäck die Zeit, die es braucht, um gesund heranzureifen.

Bäckerei BräuerNeben all diesen Fakten geht einem als Handwerksbäcker aber auch noch ein anderer Gedanken durch den Kopf:  Die Menschen tragen Kleidung, aber kennen sie noch einen Schneider? Sie tragen Schuhe, aber kennen sie noch einen Schuster? Das sind zwei Berufe, die es so gut wie nicht mehr gibt. Wir möchten nicht, dass es irgendwann heißt „Ich esse zwar Brot, aber ich kenne keinen Bäcker mehr“.

Haltet das Handwerk hoch – bittet

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

Auch wenn man bei der Lagerung aufpasst, kann es schon mal vorkommen, dass Brot schimmlig wird. Feuchte Umgebungsluft begünstigt die Verbreitung von Schimmel. Wichtig ist, dass man die Brotdose immer sauber und trocken hält. Also immer wieder Brösel entfernen und am besten mit Essigwasser 1x wöchentlich auswischen.

Auch  im Sommer wenn es heiß ist, kann sich Schimmel schneller bilden. Da sollte man lieber etwas weniger und dafür öfter frisches Brot kaufen.

Brot lagert man am besten bei Raumtemperatur. Nur im Sommer, wenn es heiß und feucht ist, kann es Sinn machen, Brot im Kühlschrank aufzubewahren. Es wird dann aber schneller altbacken.

Brote, die weder hart werden noch zu schimmeln anfangen, beinhalten in der Regel chemische  Konservierungsstoffe als  Schimmelschutz. Ob man solches Brot essen möchte, muss jeder für sich entscheiden.

Kann man kleine schimmlige Stellen einfach großzügig ausschneiden?

Nein!  Brot, das auch nur kleine Schimmelstellen aufweist, kann gänzlich von unsichtbaren Pilzgeflechten  durchzogen sein. Brot, das Schimmelstellen aufweist, sollte  unbedingt entsorgt werden.

Nur das Beste fürs Brot,

meint Ihr Brotschafter Martin Bräuer

 

Heute gibt’s einen Tipp für Feinspitze, die gerne alles richtigmachen.

Vor einem feinen, mehrgängigen Menü wird oft das „Gedeck“ im Preis mitgerechnet. Das kann zum Beispiel ein Aufstrich-Potpourri sein, das mit kleinen Brötchen (dem Couvert-Brot) auf den Tisch gestellt wird. Oder es gibt einen sogenannten „Gruß aus der Küche“, also eine kleine kalte Genussprobe zu der Brot im Körbchen serviert wird.

Pane Nero von Martin BräuerDas Brot vor dem Essen ist keine Vorspeise, sondern eine Beilage zur Vorspeise. Es wird nur gebrochen, nie wie ein Jausenbrot mit Butter oder Aufstrichen bestrichen und gegessen. Wer es laut „Knigge“ ganz richtigmachen möchte, bricht das Brot in kleine Happen und bestreicht jedes Stück einzeln, um es sich dann in den Mund zu stecken.

Heute ganz feingemacht,

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

 

 

Naturbäcker Martin BräuerNicht jedes Brot hält gleich lang. Die kürzeste Lebensdauer hat helles Weizengebäck. Das bleibt nur bis zu zwei Tage frisch.  Generell gilt: Umso höher der Roggenanteil in einem Brot, desto länger hält es. Am längsten haltbar sind aber Schrot- und Vollkornbrote.

Auch der echte Bräuer-Sauerteig trägt zur natürlichen Frischhaltung bei. Deshalb schmeckt unser Brot auch am zweiten oder dritten Tag noch sehr gut.

Gutes Brot ist immer wertvoll,

meint Ihr Brotschafter Martin Bräuer

 

 

Die feucht-schwüle Hitze in diesem Sommer macht nicht nur den Menschen, sondern auch dem Brot zu schaffen. Vor allem naturbelassene Backwaren sind darauf angewiesen, dass man sie möglichst trocken lagert. So werden beispielsweise unser Dinkel-Hans und unsere Dinkel-Greti ohne jegliche Zusätze nach alter Bäckerkunst hergestellt. Das heißt, wir vermahlen das volle Dinkelkorn direkt vor dem Backen in unserer Hausmühle – auch der Dinkelkeimling bleibt so erhalten und macht das Brot so wertvoll.

Dinkelbrot von Martin BräuerDie natürliche Zubereitung macht Dinkelbrot aber auch empfindlich gegen unsachgemäße Lagerung. In der Brotdose kann es da im Sommer mitunter für die beiden zu feucht sein. Deshalb empfehlen wir die Lagerung im Bräuer-Papiersackerl. Das ist luftdurchlässig und fügt den kostbaren Broten keinen Schaden zu.

Naturbelassenes Brot mag es lieber trocken, also achten Sie bitte bei der Aufbewahrung darauf – der gute Geschmack und die Wohltat der erhaltenen Nährstoffe sind der Lohn für den behutsamen Umgang mit dem Lebensmittel Brot.

Ihr Brotschafter Martin Bräuer

 

Brot im Kühlschrank zu lagern, kann ich nicht empfehlen. Denn Kälte knapp oberhalb des Gefrierpunktes sorgt dafür, dass Brot  besonders schnell hart wird.

Die bessere Alternative ist es, das Brot in Scheiben zu schneiden und einzufrieren. So lässt sich das Brot portionsweise ganz einfach wieder auftauen. Und wenn es ganz schnell gehen muss, einfach in den Toaster!

Bäckerei BräuerHartes Brot ist aber nicht schlecht, wenn es einmal ein wirklich gutes frisches Brot war. Daher bieten wir jetzt auch Semmelbrösel und Knödelbrot aus unseren feinen Dinkelbackwaren an. Wir haben Dinkel-Semmel, Dinkel-Gärtnerin, DinkelHans und DinkelGreti sowie Sportlerweckerl aus Bio-Dinkel im Programm. Dieser wird unmittelbar vor dem Backen in der Backstube frisch gemahlen – mitsamt dem wertvollen Keimling. Damit geben wir die darin enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe mit dem Gebäck an unsere Kunden weiter. So soll backen sein,

meint Ihr Brotschafter Martin Bräuer